Zum Auftakt des Lebendigen Adventskalenders strömten die Besucher nach Langenbach. Die Radlermusik und eine Geschichte über die Freundschaft trugen zur Stimmung bei.
Nach dem tollen Erfolg im vergangenen Jahr gibt es auch heuer wieder einen „Lebendigen Adventskalender“ in Vöhrenbach, initiiert durch das Bildungswerk der Kirche.
Und auch in diesem Jahr darf man behaupten: „Wenn alle Fenster so gut besucht sind wie das erste, darf man schon jetzt von einem Riesenerfolg sprechen“. Rund 200 Besucher, darunter auch Ortsvorsteherin Rafaela Riesle, kamen an das Buswartehäuschen an der Wendeplatte, um den ersten Advent und das erste Fenster zu erleben, das Ursula und Helmut Ruf vorbereitet hatten.
Den Auftakt machten die Musiker der Langenbacher Radlermusik – die meisten von ihnen spielen auch bei der Stadtmusik Vöhrenbach mit. Mit adventlichen Weisen stimmten sie die Gäste auf den Advent ein – in diesem Jahr gab es sogar ein Textbuch.
Dann wurde das große, beleuchtete Fenster geöffnet, das von Ursula und Helmut Ruf stilvoll gestaltet worden war.
Vom kleinen Stern und den Tieren im Wald
Ursula Ruf erzählte die Geschichte „Die Freundschaft“, von Iris, die mit ihrer Mutter alleine lebt – ihren Vater kennt sie nicht. Oft geht sie am Abend, wenn ihre Mutter arbeiten muss, hinaus in den Wald, in dem sie sich mit ihrem besonderen Freund trifft, dem kleinen Stern. Nur die Tiere des Waldes verstehen, was die beiden miteinander zu bereden haben – von Freud und Leid und der Angst der kleinen Iris, dass ihre Mutter die Arbeit verliert. Und sie hat Angst, ihren Freund, den Stern zu verlieren.
Der aber nimmt ihr die Angst: „Wenn ich nicht mehr da bin, dann leuchtet für mich ein ganz besonderer Stern, der Stern von Bethlehem“, versprach der kleine Stern. Die Ortsvorsteherin freute sich über das riesige Interesse und lud zu Gebäck und Kinderpunsch ein. Das Gebäck hatten alle Kinder aus Langenbach gemeinsam mit ihr tags zuvor gebacken. „Das war eine echte Herausforderung und hat unglaublich Spaß gemacht. Und mit so viel Zulauf beim Backen habe ich absolut nicht gerechnet“, erzählte sie lachend.
Das Fenster bleibt bis Dreikönig bestehen und ist allabendlich von Eintritt der Dunkelheit bis gegen 22 Uhr beleuchtet.