Die Wildberger Klosterweihnacht lockte am ersten Adventswochenende wieder zahlreiche Besucher in die Schäferlaufstadt.
Das tolle vorweihnachtliche Ambiente mit stimmungsvoll illuminierten Fassaden sorgte für Hochbetrieb zwischen den historischen Klostermauern Wildberg. Zumal auch die Mischung bei den Ausstellern stimmte – und die Organisatoren des Wildberger Bürger- und Gewerberings für ein ansprechendes Rahmenprogramm gesorgt hatten.
Nach der offiziellen Enthüllung der Krippe am Arrestturm, die von den Wildberger Turmbläsern umrahmt wurde, fiel der Startschuss für die vierte Klosterweihnacht. Nach fast 30 Jahren Turmweihnacht in den Wildberger Gassen war der Weihnachtsmarkt 2022 in die Klosteranlagen umgezogen – was sich rückblickend durchaus bewährt hat.
Veranstaltern ist Mischung auf dem Weihnachtsmarkt wichtig
„Wir sind zufrieden mit der Resonanz“, erklärte Mitorganisator und Marktleiter Mario Bache in einer ersten Stellungnahme. Wichtig ist den Veranstaltern zudem immer eine gute Mischung von Gastronomie und Ausstellern. Und so wurden an vielen der rund 50 Stände nicht nur kulinarische Gaumenfreuden aller Art geboten, sondern auch eine große Auswahl an Kunsthandwerk sowie weihnachtliche Geschenkideen und Dekoartikeln.
Daneben hatte der Bürger- und Gewerbering für einige Premieren gesorgt – quasi auch, um eine Erlebnis-Weihnacht zu schaffen und das vorweihnachtliche Event noch attraktiver zu machen. So standen erstmals ein Walking Act auf dem Programm und eine rasante Feuershow begeisterte die Zuschauer am Samstagabend.
Zum ersten Mal stand jetzt aber auch eine Eisstock-Bahn der Jugendfeuerwehr hinter der Musikschule auf dem Programm, die von der Feuerwehr in Eigenregie konstruiert wurde. „Das ist eine coole Sache und der Spaß kommt nicht zu kurz“, meinte Jugendbetreuer Arthur Miller.
Natürlich hatten die Veranstalter auch ansonsten wieder ein ansprechendes Rahmenprogramm mit viel Musik und bewährten Akteuren auf die Beine gestellt: So präsentierte die Jugendkapelle der Wildberger Stadtkapelle ihr Repertoire, und die Schüler der Musikschule standen ebenso auf der Bühne, wie die Tanzgruppe des TSV Wildberg, die Retro-Jazzband oder die Alphornfreunde Schwabenland.
Viel Beifall gab es daneben für die Wildberger Klostertrommler, die in diesem Jahr sogar einen Dudelsackspieler präsentieren konnten. Zum Ausklang der Klosternweihnacht erklangen gestern weihnachtliche Klänge der Stadtkapelle Wildberg.
Mit von der Partie waren erneut die Hobbykünstler, die sich und ihre Handarbeiten erstmals in der Meiereischeune präsentierten, während die Wildberger Hobbyköche im Fruchtkastenkeller den Kochlöffel schwangen.
Weihnachtsmann ist wieder mit dabei
Auf keinen Fall fehlen durfte natürlich der Weihnachtsmann beim Weihnachtsmarkt, in dessen Rolle seit vielen Jahren Sascha Stöcker schlüpft, und dem Sohn Mika Stöcker als Knecht Ruprecht assistierte. An beiden Tagen öffnete er seine großen Säcke und beschenkte viele Kinder mit Nüssen, Mandarinen, Äpfeln und Schokolade.