Birgit Schuler-Vosseler bereitet einen Teil der Deko für den Sternenweg vor. Sie freut sich riesig, wie viele Leute diesen mitgestalten und einfach Freude haben, sich daran zu beteiligen. Foto: Sternenweginitiative

Vor zwei Jahren war die Weilersbacher Adventsaktion noch ein zartes Pflänzchen. Behutsam ist die in der Zwischenzeit gewachsen. Wie sich das verbindende Projekt organisch weiterentwickelt, macht Initiatorin Birgit Schuler-Vosseler einfach nur glücklich.

Bis zum ersten Adventswochenende sind es noch ein paar Tage hin. Aber Weilersbach ist – jedenfalls was die Vorbereitung angeht – schon wieder buchstäblich auf dem Sternenweg unterwegs.

 

Mit der Aktion wird sich das Dorf wieder in vorweihnachtliche Stimmung versetzen und dafür wurde in den vergangenen Wochen emsig geplant, gewerkelt und geschafft.

2022 wurde der 1,6 Kilometer lange Weg aus dem Dorf hinauf zum Käppele am Glöckenbergweg an den Adventswochenenden zum ersten Mal mit Laternen beleuchtet, und das Beisammensein in vorweihnachtlicher Atmosphäre mit Liedersingen und netten Gesprächen kam da schon sehr gut an.

Engagierte Mitstreiter

Birgit Schuler-Vosseler ist die Idee für den Sternenweg zu verdanken – und die Umsetzung, die sie mit einigen engagierten Mitstreitern in die Tat umsetzte. Im vergangenen Jahr dann wuchs das Projekt, so manche neue Idee kam dazu – und auch so mancher neue Besucher und so manche neue Besucherin, die die schöne Atmosphäre zu schätzen wussten.

Da war dann schon recht bald klar: Weilersbach wird auch 2024 wieder leuchten. Birgit Schuler-Vosseler berichtet, was dieses Mal neu ist: „Wir haben unseren beleuchteten Sternenweg etwas zeitlich ausgedehnt und werden ihn in diesem Jahr länger leuchten lassen.“ Er wird an den Adventswochenenden samstags und sonntags von 17 bis 21 Uhr ausgeleuchtet, in diesem Jahr auch über die Weihnachtsfeiertage und zusätzlich am 28. und 29. Dezember.

Jeden Samstag im Advent wird zudem am Käppele vorweihnachtliches Musizieren stattfinden. Dies gilt es zu koordinieren. Geplant werden muss auch, wie genau der Sternenweg ausgestaltet wird, wo welche selbstgestaltete Deko aus Holz, grünem Reisig und selbstgestalteten Sternen angebracht wird und wo die Laternen leuchten werden – die Aufgaben im Vorfeld sind vielfältig und auf mehrere Schultern verteilt. Der enge Kern der Gruppe ist von Anfang engagiert an dabei und neue Helferinnen und Helfer sind noch dazugekommen. „In der Interessengemeinschaft ist es unglaublich schön, dass Menschen einfach ehrenamtlich unterstützen“, freut sich Birgit Schuler-Vosseler.

Planen, Putzen, Schmücken

Weitere Beispiele dafür? „Das Käppele wurde durch liebevolle Hände in der Vorbereitung geputzt und geschmückt“. Gleichzeitig organisieren Helfer die vorweihnachtlichen Klänge und andere Freiwillige unterstützen zum Beispiel das Putzen und den Auf- und Abbau der Laternen.

Hinzu kam, dass wieder Sterne ausgesägt wurden und die Deko gestaltet wurde, ein Flyer wurde erstellt, der Christbaum für das Käppele organisiert und aufgestellt, Schilder poliert, die Außen- und Innenkrippe auf Vordermann gebracht, das Sternenfest, das am 14. Dezember stattfindet, geplant, Tische und Beleuchtung organisiert und vieles mehr – die Aufgaben gehen nicht aus.

„Und auch die Musiker sind ehrenamtlich und unentgeltlich für uns in der Adventsnacht unterwegs“, ergänzt Birgit Schuler-Vosseler noch.

So kommt es, dass vorweihnachtliche Lieder zum Mitsingen, Träumen, oder einfach zum besinnlichen Staunen für alle, die auf dem Sternenweg unterwegs sind, erklingen – „einfach so, weil es schön ist, sich zu begegnen und beisammen zu sein“.

„Es ist schön zu sehen, wie ein Dorf zusammenhält und sich immer mehr Menschen ehrenamtlich anschließen und gemeinsam ein ’Sternendorf’ über Weihnachten erschaffen“, freut sich die Initiatorin riesig und sie sagt: „Ich finde das zauberhaft und es freut mich sehr, dass die Menschen in Weilersbach und Umgebung das schätzen und das Sternenfest zu einem vorweihnachtlichen Fest der Begegnung wird. Wenn man die Leute um Unterstützung bittet, oder anfragt, ist die Bereitschaft in der Ortsbevölkerung groß. Jeder, der möchte, kann mitmachen.“