Einen feierlichen Gottesdienst gab es bei der Kolpingsfamilie am zweiten Advent.
Im 2. Adventsgottesdienst am vergangenen Sonntag in der Auferstehung-Christi-Kirche in Horb auf dem Hohenberg ging es inhaltlich um Hoffnung und um Zuversicht, dass irgendwann alles gut wird, weil Gott im Leben der Menschen eine Rolle spielt, was auch die Zukunftsperspektive der Kolpingsfamilie Horb ist.
Der Gottesdienst von Pater Jennis und von Diakon Klaus Konrad wurde von den Musikanten David Daltoe und Florian Daltoe wieder seit Jahren musikalisch begleitet und von Markus Pfeiffer wurde der „Banner‘“ getragen. Die Adventszeit bietet den Christen wiederum die Gelegenheit, Halt, Versöhnung, Mut, Hoffnung und Perspektiven zu entdecken und auch zu schenken – eben weil Gott im Leben eine Rolle spielt.
Ohne Glauben und Vertrauen kein Zusammenhalt
Adolph Kolping sagt: „Ohne Glauben und Vertrauen hält die Welt nicht zusammen!“ Nach Diakon Konrad will Jesus, dass wir nicht nur an uns selber denken, sondern Leute in Not geholfen wird: Arme, Kranke, Alte…und er will, dass wir sozusagen jetzt beginnen, etwas zu tun.
Johannes will, dass der Weg begleitet wird und die Straßen geöffnet werden, was soviel heißt, dass der Weg geräumt wird, was vor Gott nicht in Ordnung ist. „Gebt der Kolpingsfamilie als Sozialverband ein Gesicht“, wie das Motto der Kolpingsfamilie heißt, das die Gesellschaft aus der Sackgasse führt, das heißt „Wenn jeder auf seinem Platz das Beste tut, wird es in der Welt bald besser aussehen.“
So wie Johannes eher keine adventliche Figur im Sinne von weihnachtlicher Vorfreude ist, so ist Papst Leo mit seiner Andersartigkeit auch als „Rufer in der Wüste“ nicht zu unterschätzen. Er hat in Lateinamerika die Theologie der Befreiung miterlebt und Wüstenerfahrungen gemacht. Er hat die Gläubigen im Advent dazu aufgerufen, die Zeichen der Zeit aufmerksam wahrzunehmen: der Advent bedeute nicht passives Warten, sondern Bereitschaft, sich von Gott einbeziehen zu lassen und er verwies auf das Motto des Hl. Jahres „Pilger der Hoffnung“.
Das anschließende Essen verantworteten der Vorsitzende des Kirchengemeinderats und Kolpingvorstandsmitglied Jochen Milles und der Vorsitzende der Kolpingsfamilie und stellvertretende Vorsitzende im Kirchengemeinderat Horb Klaus Angster mit dem Vorsitzenden Christof Kreidler (die Kolpingsfamilie hat im Kolpingamt ein Tandem).
Nikolaus sorgt für adventliche Stimmung
Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es wieder gute Stimmung und ein reichhaltiges Mittagessen mit Schnitzel und Beilagen und nicht zuletzt hat der Nikolaus (alias Hans Noll) wieder für die adventliche Stimmung gesorgt.