Einer der schönsten Orte, um sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen, ist der Adventsmarkt der Stiftung St. Franziskus.
Alle Jahre wieder ist er Anziehungspunkt für Neugierige und Kauflustige. Die Besucher schätzen die besondere Atmosphäre aus Lichterglanz und dem adventlichen Angebot an den zahlreichen Ständen.
Schon kurz nach der Eröffnung setzte der Betrieb ein. Durch ein Spalier aus Rehen und Hirschen betraten Besucher den Klosterhof. Wer nach einer Kleinigkeit als Geschenk suchte, war richtig. Von Plätzchen über selbstgebastelte Dekoration, von Engeln bis zum Kerzenständer, Teelichtern, Geschnitztem und Gehäkeltem und vielem mehr – die Auswahl war groß und bunt. Dabei wurden pfiffige Bastel-Ideen umgesetzt. Die Helfer in den Ständen priesen mit großem Einsatz die Vorzüge ihrer Produkte. Zahlreiche Gruppen unter dem Dach der Stiftung bringen sich beim Adventsmarkt ein.
Theater mit Puppen
Neben den Erwachsenen kamen die Kinder auf ihre Kosten. Ein beeindruckender Nikolaus mit Knecht Ruprecht verteilten Süßes und viele Kinder trugen stolz einen Luftballon, die ein Herr mit grünem Hut zu bunten Figuren formte. Ein Pferd wartete auf kleine Reiter und im Elisabeth Glöckler-Saal gab es ein Puppen-Theater zu sehen.
Sehen und hören lassen konnte sich auch das Rahmenprogramm. Da wurden auf der Bühne Weihnachtslieder auf dem Keyboard, auf Trommeln und gesungen zum Besten gegeben, wobei die Bewohner der Stiftung ihre erstaunlichen musischen Fähigkeiten bewiesen. Und die Freude an den Auftritten sprang schnell auf das Publikum über.
Heimelige Atmosphäre
Wer es besinnlicher mochte, konnte in der Kirche an einer Orgel-Meditation teilnehmen und ein Chor machte seine Sache so gut, dass die Zuhörer in Applaus ausbrachen und sogar nach einer Zugabe riefen. Die übrigens gern gegeben wurde.
Für viele gehört ein gemütlicher Glühwein mit Freunden, Wurst im Wecken oder eine Waffel nach einem Bummel über den Adventsmarkt ein dazu. Und so bildeten sich lange Schlangen an den Ständen, die sich dem leiblichen Wohl verpflichtet fühlten. Zudem waren Wallfahrtsladen, Hofladen und Bäckerei geöffnet.
Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die Atmosphäre noch heimeliger und mancher Besucher fand es schade, dass der Adventsmarkt in Heiligenbronn nur einen Tag dauert.