Beim 61 Jahre alten ADAC-Ortsclub Ergenzingen geht es wieder bergauf.
Nach einer Rundumerneuerung der Vorstandschaft im Januar dieses Jahres kam es unlängst zum ersten großen Event. Es stand der 60. OCE-Kartlauf auf der Tagesordnung und dieser zog auf Anhieb wieder viele Zuschauer an, die auch bis zum Ende der Veranstaltung blieben, zumal dieser Lauf nicht nur für den Alb-Donau-Schwarzwald-Pokal, sondern auch für die württembergische Meisterschaft gewertet wurde.
Deutlich wurde an diesem Tag vor allem, dass sich der Kartsport bei der Jugend nach Corona wieder zunehmender Beliebtheit erfreut. Rekordverdächtige knapp 140 Fahrerinnen und Fahrer hatten sich für dieses Event beim Ergenzinger Bahnhof angemeldet. Das bedeutete 400 Starts und für den neuen Sportleiter Thomas Riethmüller und sein Helferteam einen Zwölf-Stunden-Tag. Dank gutem Wetter und keinen technischen Ausfällen konnte dieses den Zeitrahmen einhalten.
Jugendarbeit trägt Früchte
Auch die Jugendarbeit des ADAC-Ortsclubs trug reife Früchte. Auf Anhieb gingen elf Fahrer in den verschiedenen Altersklassen an den Start. Besonders erfolgreich war Tom Riethmüller (Klasse 2). Er gewann seine Klasse und wurde Doppelsieger sowohl beim ADS-Pokal, als auch in der Württembergischen Meisterschaft. Dicht gefolgt von Amelie Musch (Klasse 1), die Siegerin beim ADS-Pokal und hervorragende Fünfte in der Württembergischen Meisterschaft wurde. Auch der jüngste Fahrer, Yannik Varga, glänzte mit einem zweiten Platz in der Klasse 0. Die weiteren einheimischen Protagonisten erzielten gute Platzierungen.
Kartsport ist ein Familienevent
Da der Jugend-Kartsport immer auch ein Familienevent ist, da die Akteure ja auch betreut werden müssen, sorgten der Einsatz eines Formel-1-Simulators und eine Hüpfburg für Kurzweil zwischen den Durchgängen. Für das leibliche Wohl an diesem Tag hatten die Ortsvereinsvorsitzende Christa Richter und ihr Küchenteam gesorgt.
Mittlerweile sind beim Ergenzinger Ortsclub auch die beiden E-Karts eingetroffen, auf die man – auch dem Umweltschutz Rechnung tragend – schon längere Zeit wartete. Es wird also auf dem Übungsgelände beim Bahnhof in absehbarer Zeit deutlich leiser zugehen. Alles in allem gesehen hat die „runderneuerte“ Vorstandschaft des ADAC – Ortsclubs“ ihre Feuertaufe vollauf bestanden.