Im Saisonendspurt verzichtet Cheftrainer Anton Weis wohl weiterhin auf den angeschlagenen Almin Mislimovic. Der TuS Binzen und der FC Wittlingen müssen auswärts ran.
4:0 im Hinspiel macht Binzen Mut
Aktuell macht Fußball-Landesligist TuS Binzen Laune. Die Truppe aus dem Vorderen Kandertal hat im April noch kein Spiel verloren, gegen den SV Weil und den Freiburger FC zweimal Unentschieden gespielt sowie in Bad Bellingen und zuletzt zu Hause gegen Waldkirch gewonnen. Am Sonntagvormittag (11 Uhr) geht’s zum Tabellenzweiten Spvgg. Gundelfingen/Wildtal.
Mut macht dem TuS die Tatsache, dass er den Spitzenklub aus dem Norden Freiburgs auf heimischer Anlage mit 4:0 abgefertigt hat. „Es war eines unserer besten Spiele in dieser Saison“, merkte Trainer Manuel Schwarz an. Deshalb wird der TuS mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen in diese Partie zu früher Stunde gehen. Und das mit „voller Kapelle“. Der Kader ist komplett.
Rheinfelden verlegt den Fokus
Es scheint, als hätte sich der Rheinfelden aus dem Aufstiegsrennen der Landesliga verabschiedet. Zu groß ist die Hypothek von acht Punkten Rückstand bei fünf verbleibenden Partien. „Der Zug auf Platz zwei ist so gut wie abgefahren“, gesteht auch FSV-Coach Anton Weis. Dass nun ein wenig Ruhe eingekehrt ist, verschiebt den Fokus bei den Löwenstädtern im Saisonendspurt.
„Wenn es so wäre, dass wir in zwei Wochen noch im Rennen um den Relegationsplatz wären, wäre auch Almin Mislimovic wieder dabei gewesen“, erklärt Weis. So aber will der Übungsleiter seinem Topscorer die nötige Pause einräumen. Mislimovic laboriert seit einiger Zeit an einer Knieverletzung. „Wahrscheinlich werde ich ihn nicht mehr einsetzen, damit sich sein Knie komplett auskuriert.“
Trotz der veränderten Ausgangslage wollen Weis und sein Team die Saison bestmöglich abschließen. Die rechnerische Möglichkeit auf Platz zwei besteht weiterhin. Dafür müssten der Spielvereinigung aus Gundelfingen aber mindestens drei Patzer im Saisonendspurt unterlaufen.
FCW: Es ist noch nicht zu spät
Fünf Spieltage vor Saisonschluss in der Landesliga, Staffel 2, ist der FC Wittlingen immer noch Tabellenletzter. Diesen Platz sollte der FCW unbedingt verlassen, damit es vielleicht doch noch zum Ligaverbleib reicht. Denn der Letzte wird am Saisonende auf jeden Fall absteigen. Aber ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass der Vorletzte SV BW Waltershofen lediglich drei Punkte und der Drittletzte Waldkirch sechs Punkte entfernt ist.
Mit ihrer couragierten Leistung bei der unglücklichen 0:1-Heimniederlage gegen Gundelfingen/Wildtal am vergangenen Sonntag werden die Schützlinge von Trainer Fahredin Zikolli am Sonntag ab 15 Uhr nicht chancenlos beim SV Mundingen antreten. Und Zikolli gibt sich kämpferisch: „Wir haben den Glauben an uns nicht verloren. Wir gehen motiviert in die kommenden Spiele, werden auch in Mundingen alles geben.“