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ACE startet Kampagne Gefährliche Zebrastreifen im Fokus

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Stuttgart - Im Jahr 2011 haben sich in Deutschland 5362 Unfälle ausschließlich an Zebrastreifen ereignet. Das sind 4,8 Prozent mehr Unfälle als im Jahr zuvor. Bei der Zahl der dabei getöteten Fußgänger ist die Zunahme noch dramatischer. 2011 gab es 31 tödlich verunglückte Passanten – 19 mehr als 2010. Auch in Baden-Württemberg ist die Bilanz negativ. Die Zahl der Unfälle stieg von 750 auf 836, die Zahl der Verletzten erhöhte sich um 72 auf 949. In beiden Jahren kamen jeweils acht Menschen zu Tode.

Der Auto Club Europa (ACE) hat deshalb eine Kampagne zur Unfallverhütung gestartet. Unter dem Motto „Halten. Sehen­. Sichergehen“ sollen Kraftfahrer und Fußgänger daran erinnert werden, welche Regeln an markierten Straßenquerungen zu beachten sind. Kommunen müssten zudem besser dafür sorgen, dass Fußgängerüberwege vorschriftsmäßig gestaltet sind. Das ist nach Beobachtungen des ACE nicht überall der Fall. Deshalb werden ehrenamtliche Aktivisten des Klubs in den kommenden Wochen zahlreiche Überwege in mehr als 200 deutschen Städten und Gemeinden anhand von Checklisten unter die Lupe nehmen. Außerdem bekommen Verkehrsteilnehmer praktische Tipps an die Hand, die ebenfalls zu mehr Sicherheit führen sollen.

An Zebrastreifen werden laut ACE gut zwei Drittel aller Unfälle von Autofahrern und Zweiradfahrern einschließlich der Radfahrer verursacht. Immerhin fast jeder dritte Unfall geht auf das Fehlverhalten eines Fußgängers zurück.

Fahrzeugführer werden mit einem Bußgeld von 80 Euro und vier Punkten in Flensburg bestraft, wenn sie an einem Zebrastreifen überholen, nicht langsam genug heranfahren oder einem Fußgänger das Überqueren nicht ermöglichen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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