Moderator Tom Bartels von SWR Sport interviewt Joshua Kimmich in Rottweil. Foto: Otto

DFB-Kapitän Joshua Kimmich wird mitten im Rottweiler Stadion interviewt und verrät, dass Besuche in der Heimat seltener geworden sind.

Immerhin: Dank der im vergangenen Jahr gegründeten Kimmich Academy ist der Name Joshua Kimmich in seiner Heimat stets präsent. Und die Academy ist es auch, die ihn jetzt nach Rottweil führte: Am Sonntag fand in Rottweil die gemeinsame Veranstaltung „Trainingsphilosophie Deutschland“ von Deutschem Fußball-Bund (DFB) und der Kimmich Academy statt.

 

Anlass für Tom Bartels, Moderator von SWR Sport, den Bösinger direkt im Rottweiler Stadion zu interviewen. Das Gespräch wurde am Sonntagabend in der Sendung ausgestrahlt. Und auf die Frage an Kimmich, wie oft er denn in der Heimat sei, räumt dieser ein: „Es wird immer weniger, dass ich hier bin.“

Tatsächlich sei die Stiftungsarbeit und die Academy immer wieder ein Grund, nach Hause zu kommen, ansonsten seien Besuche durch die Kinder – Kimmich ist vierfacher Familienvater – zunehmend seltener. Vielmehr komme die Familie aus Bösingen dann öfter nach München.

Wie verfolgt der Bayern-Kapitän den FC Freiburg und den VfB?

Und wie verfolgt der Kapitän des FC Bayern München die Geschehnisse beim SC Freiburg und beim VfB? Den VfB verfolge er intensiver, sagt Kimmich, „weil ich da gespielt hab und weil ich als Kind immer VfB-Fan war“. Deshalb freue es ihn sehr, „dass die da momentan einen guten Lauf haben“. Wobei das unglückliche Ausscheiden natürlich weh getan habe, so Kimmich zum Aus in Porto.

In Rottweil jedenfalls tat Kimmich am Sonntag das, was er bei der Gründung seiner Academy versprochen hatte: Er wolle der Heimat etwas zurückgeben. Und nach etlichen Camps für Nachwuchsspieler fand am Wochenende im Rottweiler Stadion ein Trainerkongress statt, der sich an alle richtete, die sich mit moderner Nachwuchsausbildung im Kinder- und Jugendfußball auseinandersetzen möchten.

Impulse fürs Training

Im Mittelpunkt standen praxisnahe Impulse für eine zeitgemäße Trainingsgestaltung mit dem Ziel, moderne Ausbildungsansätze zu vermitteln, den Austausch unter Trainern zu fördern und neue Perspektiven für die Trainingsarbeit zu eröffnen. Ein Angebot, das auf große Resonanz stieß – und das den DFB-Kapitän nun wieder einmal in die Heimat führte.