Vor dem Flughafen in Kabul versammeln sich Tausende Menschen, um das Land zu verlassen. Foto:  

Die Kritik an der US-Regierung beim Abzug aus Afghanistan nimmt zu. Präsident Joe Biden versucht, aus der Defensive zu kommen und den Schaden für das eigene Ansehen zu begrenzen. Die Verhandlungen mit den Taliban werden zunehmend schwieriger.

Kabul - Die Reise war lange geplant, ihre Symbolik klar. Sie sollte für den Schwenk hin zu den Wachstumsregionen Asiens stehen, in denen es aus US-Sicht mehr zu gewinnen gibt als in den Konfliktgebieten des Nahen Ostens oder am Hindukusch. US-Vizepräsidentin Kamala Harris ist nach Singapur geflogen, von dort geht es nach Vietnam, in der Hoffnung, der aufstrebenden Supermacht China ein pro-amerikanisches Zweckbündnis entgegenzusetzen. Die Vizepräsidentin will zeigen, wie ernst es dem Biden-Kabinett mit der Zuwendung zum indo-pazifischen Raum ist.

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