Am Ball für die Schweiz: VfB-Abwehrmann Luca Jaquez. Foto: IMAGO/Bildbyran

Im vergangenen Oktober wurde er erstmals nominiert, inzwischen ist er eine feste Größe im Schweizer Kader. Jetzt will Luca Jaquez bei der WM durchstarten.

Im zweiten Gruppenspiel bei der WM könnte es aus Sicht des VfB Stuttgart zu einem brisanten Duell kommen: Der Schweizer Innenverteidiger Luca Jaquez trifft auf Bosnien mit Stürmer Ermedin Demirovic – ob die beiden Profis der Weiß-Roten am Ende tatsächlich auf dem Platz aufeinander treffen, dürfte davon abhängen, ob Jaquez über seine bisherige Jokerrolle bei den Schweizern hinauskommt (Demirovic ist Teil der bosnischen Stammelf).

 

Dabei ist allein schon die WM-Nominierung durch Trainer Murat Yakin ein großer Erfolg für den VfB-Abwehrmann Jaquez. Im Oktober wurde er erstmals für ein A-Länderspiel berufen und kommt bisher insgesamt auf zwei Einsätze für die Schweiz.

Große Konkurrenz in der Abwehr

Die Konkurrenz auf der Innenverteidigerposition ist in Manuel Akanji und Nico Elvedi groß – Jaquez hofft nun in Übersee auf weitere Einsatzminuten beim großen Turnier. Weitere Gegner der Schweiz sind Katar und Kanada.

Im Februar 2025 war Jaquez für rund sechs Millionen Euro vom FC Luzern zum VfB gewechselt. Unlängst sprach Trainer Sebastian Hoeneß seinem robusten und kampfstarken Abwehrmann ein großes Lob aus: „Ich bin sehr zufrieden mit ihm – seit seinem ersten Startelfeinsatz hat er bewiesen, dass er für uns eine richtig gute Verstärkung ist.“