Zum leidigen Thema Abwasserversorgung Mooswald gab es ein neuerliches Gespräch, wovon Hauptamtsleiter Andreas Kaupp im Gemeinderat berichtete.
Vertreten waren Amtsleiter des Landratsamts, Vertreter des Ingenieurbüros, Mitarbeiter der Telekom und der Lauterbacher Verwaltung.
Das Kommunalamt habe leider mitgeteilt, dass Ausgleichstockantrag für eine Abwassermaßnahme „definitiv nicht möglich ist“, gab Kaupp bekannt.
Auch von Seiten des Umweltamts gab es keine guten Nachrichten: „Ein höherer Zuschuss als die beantragten 51,2 Prozent sind nicht möglich“, sagte Kaupp. Damit verbleibe es nach derzeitigem Stand dabei, dass die Gemeinde den Eigenanteil von 978 000 Euro selbst tragen müsste – für die finanzschwache Gemeinde nahezu ein Unding.
Höchste Prioritätsstufe
Der Zuschussantrag aus der Fachförderung von Lauterbach sei aber in der höchsten Prioritätsstufe, so dass die Chancen auf eine Bewilligung sehr hoch seien.
Nun sei die Gemeinde wieder am Zug, ob die hohe Summe in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 eingestellt werden soll. Das müsste bei den Haushaltsplanberatungen diskutiert werden. „Es wird schwierig“, bilanzierte Kaupp.
Immerhin: Zugesichert wurde, dass die anteiligen Kosten für Glasfaser (434 000 Euro) über die Telekom und den Landkreis abgesichert sind, so dass definitiv nichts an der Gemeinde hängen bleibe, so Kaupp.