Die Abteilung Seelbach hat bei ihrer Hauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurückgeblickt.
43 Einsätze, darunter technische Hilfeleistungen, Brandeinsätze, Vegetationsbrände, Sturmlagen, Hochwassereinsätze sowie mehrere Absicherungen, verzeichnete die Wehr. Auffällig waren zahlreiche Verkehrsunfälle, darunter ein aufwendiger Rettungseinsatz am Schönberg, bei dem ein Mensch über 40 Höhenmeter mittels Schleifkorbtrage gerettet wurde.
Bereits die Neujahrsnacht, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde, stellte sich als eine der unruhigsten der jüngeren Wehrgeschichte heraus. Der größte Einsatz folgte am 30. April, als ein großflächiger Ölfilm auf der Schutter entdeckt wurde. Mit Hilfe des Öl-Sanimats konnten rund 2000 Liter Öl abgepumpt und ein erheblicher Umweltschaden verhindert werden. Ein weiterer ungewöhnlicher Einsatz fand im August statt, als eine mehrere hundert Meter lange Blutspur beseitigt werden musste.
Ausflug und Burgfest fanden großen Anklang
Auch das kameradschaftliche Miteinander prägte das Jahr. Der Familienausflug nach Wittelbach sowie das Burgfest fanden großen Anklang. Ein schwerer gesundheitlicher Notfall eines Kameraden erschütterte die Wehr, umso erfreulicher sei dessen positive gesundheitliche Entwicklung.
Bürgermeister Michael Moser dankte der Feuerwehr für ihr Engagement und betonte: „Ohne den Einsatz unserer ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden würde in unserer Dorfgemeinschaft vieles nicht mehr funktionieren.“
Auch Kommandant Christian Vögele dankte allen Aktiven und der Altersabteilung für ihren Einsatz. Zugleich appellierte er, sich noch stärker in die Aus- und Fortbildung einzubringen: Die Herausforderungen im Bevölkerungsschutz würden nicht kleiner, seien aber mit der starken Mannschaft gut zu bewältigen.