Drei vermisste Menschen müssen die Einsatzkräfte bei der Übung befreien. Im dichten Rauch sind dafür die Atemschutzträger essenziell. Foto: Lutz Rademacher

Die Abteilung Waldhausen bereitete sich bei ihrer Herbstprobe auf den Ernstfall vor. Nicht nur Löscharbeiten standen dabei im Fokus.

Aus der Garage eines Einfamilienhauses dringt dichter Rauch. Bei Arbeiten ist durch unsachgemäße Handhabe mit Verdünnung ein Brand ausgebrochen. Drei Personen werden vermisst. So stellt sich den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr die Ausgangslage der diesjährigen Herbstprobe der Abteilung Waldhausen dar.

 

Nach der Alarmierung sind die Kameraden mit ihrem über 60 Jahre alten Unimog schnell vor Ort. Zunächst organisieren sie die Wasserentnahme aus dem Überflurhydranten in der Nähe des Gasthauses „Blume“, um das Übergreifen des Brandes auf angrenzende Gebäude zu verhindern und den Tank des wasserführenden Fahrzeugs aus Bräunlingen nachzufüllen.

Dieses Einsatzfahrzeug hat für die Personenrettung Atemschutzträger mit Sicherungstrupps an Bord. Binnen kurzer Zeit befinden sich diese im Gebäude und suchen nach den vermissten Personen. Für die Löscharbeiten legt der Einsatztrupp zudem eine weitere Leitung zum Hydranten am E-Werk.

Zufrieden mit dem Verlauf der Übung zeigten sich der Waldhausener Kommandant Georg Rosenstiel sowie der Bräunlinger Kommandant Christoph Barth.