Gesamtkommandant Gerd Wimmer (rechts) befördert Maximilian Tritschler (Zweiter von links) und Erik Matt zu Hauptfeuerwehrmännern. Links daneben steht Abteilungskommandant Florian Schneider. Foto: Lutz Rademacher

Die Hubertshofener Feuerwehr ist seit einem Jahr unter neuer Führung. Für den neuen Kommandanten gibt es Lob vom Vorgänger.

Florian Schneider hat seine Feuertaufe bestanden. Vor einem Jahr hat er als Nachfolger von Andreas Schmid das Kommando über die Feuerwehrabteilung Hubertshofen übernommen. Schmid, der dem Führungsteam weiterhin als Schriftführer angehört, bescheinigte, dass Schneider das sehr souverän, pflichtbewusst und dennoch kameradschaftlich gemeistert habe.

 

So wurden beim im Januar stattgefundenen Treffen der Gruppenführer die einzelnen Proben des Jahres besprochen und verteilt. Und jeder Gruppenführer wurde dazu animiert, sich in Situationen hineinzudenken und sich Szenarien zu überlegen.

Ernst wurde es am 2. Juni 2024, wie in der Hauptversammlung zur Sprache kam. Über den Funkmeldeempfänger kam die Nachricht „eCall ohne Sprachkontakt Rimsenweg“ mit einem schreienden Kind im Hintergrund. Doch trotz großer Suchaktion mit Verstärkung aus Donaueschingen konnte kein Unfallfahrzeug gefunden werden. Mit solchen Alarmierungen müsse man in Zukunft öfter rechnen, bemerkte Gesamtkommandant Gerd Wimmer, der ebenfalls eine solche Erfahrung gemacht hat. Andererseits habe man wertvolle Erkenntnisse gesammelt, sagte Florian Schneider.

Silbernes Leistungsabzeichen

Jan Grimm, Stefan Hörmann und Florian Schneider errangen in einer gemischten Gruppe mit anderen Abteilungen das silberne Leistungsabzeichen. Jan Grimm, Stephan Hörmann und Marvin Winterhalder haben erfolgreich Lehrgänge absolviert. Erik Matt und Maximilian Tritschler wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, Matthias Reichmann zum Oberfeuerwehrmann und Marvin Winterhalder zum Oberlöschmeister.

Klaus Ganter ist 40 Jahre dabei und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Die Hubertshofener Feuerwehr wurde 1876 gegründet und hat 27 Aktive, 16 in der Altersmannschaft und drei Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Für das 150-jährige Bestehen im Jahr 2026 sind ein Festbankett sowie ein zweitägiges Fest geplant, eine Festschrift soll erstellt werden.