Gesamtkommandant Martin Schätzle und der stellvertretende Verbandsvorsitzende Jens Wallishauser (von rechts) mit den Geehrten und Beförderten in Gremmelsbach (von links) Peter Finkbeiner, Asriel Unterweger, Andreas Kienzler, Markus Dold, Louis Kienzler, Abteilungskommandant Robin Bertsche sowie Felix Dold Foto: Hans-Jürgen Kommert

800 Einsatzstunden, moderne Technik und Ehrungen prägten ein intensives Jahr. Die Bilanz der Feuerwehr Gremmelsbach zeigt auch, Drohnen werden immer wichtiger.

Wie wichtig die Rolle der Drohnen bei der Feuerwehr und vor allem in Gremmelsbach ist, zeigte in der Versammlung der Feuerwehr Ehrenkommandant Thomas Weißer mit einem Beitrag zum Großbrand in Schonach vor wenigen Wochen auf. Weißer ist mittlerweile auch als Dozent in Sachen Drohnen bundesweit gefragt.

 

Auch im Jahresbericht des Abteilungskommandanten Robin Bertsche spielte das Fluggerät eine wichtige Rolle.

Schon der erste von insgesamt 13 Einsätzen stellte eine Besonderheit dar. Es war der Weltcup in Schonach, wo das kleine extrem geländegängige UTV-Fahrzeug angefordert wurde zur Unterstützung des Sanitätsdienstes – wo es am Ende auch dringend gebraucht wurde. Am 18. März wurde die Drohnengruppe zur Personensuche eingesetzt, die allerdings schnell beendet war wegen des Einsatzes eines Polizeihubschraubers. Die Drohne war auch im „Sondereinsatz“: Sie wurde unter anderem von der Jägerschaft zur Kitzrettung angefordert. Zwei Brände, allen voran der „Bachjörg“ in Schonachbach, technische Hilfeleistungen und weitere kleinere Einsätze führten zu 325 Einsatzstunden.

An Heiligabend hätte die Truppe einen Baum auf der Obertalstraße beseitigen sollen. Hier aber war ein Feuerwehr-„Zivilist“ schneller. Um einen guten Ausbildungsstand zu erhalten, wurden 25 Dienstabende und zwölf Sonderdienste durchgeführt. Insgesamt waren die 24 Mitglieder (Durchschnittsalter 34 Jahre) damit 800 Stunden zugange.

Vielfältige Einsätze

Erneut stattfinden konnte der „Tag der Feuerwehr“. Beim Waldfest des Musikvereins stellte man die Nachtwache. Dabei war man natürlich auch bei der Gesamt-Hauptprobe bei der Grundschule Triberg und dem anschließenden Fest der Triberger Kameraden. Auch bei der Großübung in Schönwald war die Abteilung vertreten. Die Tunnelübung „Schwarzes Loch 2.0“, die gemeinsam mit der Gesamtwehr und St. Georgen durchgeführt wurde, habe wertvolle Erkenntnisse erbracht. Der Bericht des Kommandanten wurde durch den der Schriftführerin Nadine Reuter vertieft. Kassier Markus Dold konnte ein kleines Plus in der Kasse vermelden.

Für die Jugendfeuerwehr berichtete Raphael Schwer. Insgesamt 15 Dienstabende mit 290 Stunden konnten die neun Jugendlichen nachweisen. Höhepunkt sei die Raumschaftsprobe im Ort gewesen.

Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner würdigte die vielfältige Arbeit. Die Männer und Frauen nähmen für die Gemeinschaft Entbehrungen, Strapazen und sogar Gefahr für Leib und Leben auf sich. Grußworte sprachen Gesamtkommandant Martin Schätzle, Nußbachs Abteilungskommandant Patrick Hettich, ebenso kamen Grußworte seitens der Vereine.

Geehrt für 25 Dienstjahre wurden Markus Dold und Andreas Kienzler mit dem Ehrenzeichen in Silber durch Jens Wallishauser als stellvertretendem Kreisverbandsvorsitzenden.

Aufgenommen als Feuerwehrmann zur Probe wurde Quereinsteiger Asriel Unterweger. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde in Abwesenheit Stefan Finkbeiner befördert, sein Bruder Peter Finkbeiner zum Löschmeister. Abteilungskommandant Robin Bertsche ist nun Oberlöschmeister.