Die Zimmerner Abstaubertruppe wächst stetig. In diesem Jahr hat sie mit Moritz Krause einen Neuzugang bekommen. Foto: Siegmeier

Mit launigen Worten hat Zimmerns Narrenchef Daniel Rühle seine Abstaubermannen am Dreikönigstag ausgesendet.

Begleitet vom Musikverein und zu den Klängen des Narrenmarsches zogen die Zimmerner Abstauber am Dreikönigstag bei kräftigem Schneefall von der „Sonne“ zum „Amboss“, von wo aus Narrenchef Daniel Rühle seine Mannen in Frack und Zylinder dann in die Narrenhäuser aussendete.

 

Sternsinger freuen sich über Publikum

Noch bevor aber der Abstaubertross am Amboss eintraf, zogen zwischenzeitlich die Sternsinger an dem am Straßenrand wartenden Publikum vorbei. Doch dann war es endlich soweit und Narrenchef Daniel Rühle schritt zur Tat.

„Werte Bürgers-Leit, loset guat zua, sind au so g’scheit, endlich ghot etzt wieder a – es isch soweit, ’s beginnt die schönste Jahreszeit“, begrüßte er das Publikum in der proppenvollen Wirtschaft. Zudem hieß er Moritz Krause als Neuling in den Reihen der Abstauber willkommen.

„Auch in diesem Jahr macht es keinen Sinn, in die Welt oder auf unsere hiesige Politik zu schauen, des wird von Jahr zu Jahr it besser und macht uns Narren maximal depressiv, deswegen blicken wird doch lieber auf die Fußball-Weltmeisterschaft“, sagte er und hatte eine blendende Idee: Seine Mannen sind Botschafter eines WM-Teams und sollen versuchen, die Freude auf das Fußballereignis zu steigern. Er stellte dann gleich auch die einzelnen Teams zur Erheiterung des Publikums vor.

Doch dann hieß es, zur Tat zu schreiten, denn schließlich wartete harte Arbeit auf die Jungs um Daniel Rühle. Mit den Worten: „Jetzt uf ihr Manne und sind au g’scheit, und staubet ab so lang’s ebbs zum Abstaube geit“, sandte er sie in die Narrenhäuser aus.