Die vielen Besucher erlebten beim lodernden Fasnachtsfeuer am Tüllinger einen stimmungsvollen Abschluss der Buurefasnachtssaison 2026. Foto: Oliver Welti

Mit dem Fasnachtsfeuer endet die Buurefasnacht in Weil am Rhein. Den zahlreichen Teilnehmern bot sich ein grandioser Blick auf Weil und das Rheintal.

Das Fasnachtsfeuer am Samstag setzte den Schlusspunkt unter die gelungene Weiler Buurefasnachtssaison 2026.

 

Pünktlich um 18.30 Uhr startete am Samstagabend der stimmungsvolle Fackelzug der zahlreich erschienenen Teilnehmer ab dem Altweiler Lindenplatz, der auf der ersten Hälfte traditionell von den Klängen der „Spielmöps“ (Spielmannszug) angeführt wurde, und zog zum Fasnachtsfeuerplatz am Tüllinger.

Bei klarer Sicht und einem grandiosen Blick auf Weil und das Rheintal flogen die Scheiben bald unter lautem „Ooh!“ und „Aah!“ und manchmal „Na ja!“ in die dunkle Nacht hinein, während das Fasnachtsfeuer munter loderte und in seinen Flammen manch bizarre Form erkennbar wurde, die im nächsten Moment schon wieder ganz anders aussah.

Die Feuerwehr sorgte für die Sicherheit der Besucher und das kontrollierte Abbrennen, der Feuerwehr-Traditionsverein mit Getränken und heißen Schüblingen fürs leibliche Wohl. Auch das DRK war vor Ort.

Schiibi, schiibo

Immer wieder riefen die ausgelassenen Scheibenschläger „Schönes Teil!“ und forderten „E Spruch! E Spruch!“, der auch prompt kam: „Schiibi, schiibo, wem soll die Schiibe go? Die Schiibe die soll surre, dem … an d’Schnuure!“.

Schräge Töne

Mit herrlich schrägen Tönen der Guggemusik Quaakdäsche wurde dem Winter endgültig der Garaus gemacht.