Die Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums Nagold mit ihren Klassenlehrern Jochen Hangleiter und Valentin Wais.Foto: Kipke Foto: Schwarzwälder Bote

Bildung: Der sechste Abiturjahrgang des Wirtschaftsgymnasiums Nagold feiert seine Reifezeugnisse unter besonderen Umständen

29 Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums Nagold wurden feierlich die Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife überreicht. Fast die Hälfte erhielt eine Belobigung oder einen Preis. Jahrgangsbeste war Julia Hotmann.

Nagold. Am frühen Abend feierten die Abiturienten die Übergabe ihrer Reifezeugnisse im Foyer des Berufsschulzentrums. Um trotz der Corona-Pandemie einen würdigen Rahmen für den höchsten schulischen Abschluss zu schaffen, wurde das Foyer mit Stühlen in ausreichendem Abstand bestuhlt, die Absolventen brachten maximal zwei Angehörige mit und der Sektempfang fand im Freien statt.

"Ihr habt das Ziel erreicht"

Erstmals gratulierte die neue Schulleiterin Anja Breitling dem diesjährigen Abiturjahrgang des Wirtschaftsgymnasiums zu den erreichten Ergebnissen. "Gerade die letzten beiden Jahre waren völlig anders als gedacht: Schulschließung, Hygienepläne, MS Teams, Fernunterricht, Videokonferenzen – Ihr habt euch durchgekämpft, technische Hürden überwunden, Ihr wart manches Mal auf Euch allein gestellt, Fähigkeiten wie Selbstdisziplin, Eigenorganisation waren von Nöten – Kompetenzen, die Euch zukunftsfähiger machen und Ihr habt das Ziel erreicht", gab sie den Abiturienten zu verstehen. Ebenfalls dankte sie den Eltern, die die Jugendlichen durch Höhen und Tiefen getragen haben. Den Lehrern dankte sie für die gute unterrichtliche und pädagogische Arbeit in dieser schwierigen Zeit. Abschließend nahm sie Bezug auf das Abimotto "#nieohnemeinteams", mit welchem die Abiturientinnen und Abiturienten dem Virus und dem isolierten Lernen und Leben einen schönen Gegenpol gesetzt hätten.

Das Grußwort der Elternvertretung übernahm Jochen Hubschneider mit dem Hinweis Aristoteles‘, dass wenn der Wind der Veränderung wehe, man die Segel setzen sollte. "Nutzt die Veränderung im Positiven und seid eine Generation Z, welche Kante zeigt. Eine Generation, welche die Möglichkeiten erkennt", gab er den Absolventen noch mit auf ihren zukünftigen Weg.

Die Klassenlehrer Valentin Wais und Jochen Hangleiter ließen die vergangenen drei Jahre Revue passieren und erinnerten an zahlreiche Erlebnisse. Maurice Mück stellte fest, dass die Klasse für immer in Gedanken und Erinnerungen verbunden sei. Er schloss seinen Rückblick über die gemeinsamen Jahre an der Kaufmännischen Schule mit einem Hinweis fürs Leben: "Auf die Liebe kommt es an!"

Abschließend dankte Catherina Zeiss im Namen der Klasse allen Lehrern sowie Eltern und Freunden, ohne die der Weg zum Abitur undenkbar gewesen wäre, sowie ihrer Klasse, die trotz so mancher Meinungsverschiedenheit eine sehr starke Klassengemeinschaft gebildet habe.

Die Abteilungsleiterin des Wirtschaftsgymnasiums, Katja Lorenz, leitete die feierliche Zeugnisübergabe ein und überreichte 29 Abiturienten ihre Reifezeugnisse. Elf Schüler erhielten eine Belobigung und vier Schüler freuten sich über einen Preis für ihren jeweiligen Abitursschnitt.

Sonderpreise für besondere Leistungen in den jeweiligen Fächern erhielten: Berker Aydogdu (Informatik), Liliana Carneiro Cerqueira (Sprachen), Rebekka Leonie Frick (Paul-Schempp-Preis, evangelische Religionslehre), Jasmin Hirth (Ökonomie), Julia Hotmann (Preis des Fördervereins für das beste Abitur), Vivien Lange (Biologie). Preise gingen an: Rebekka Leonie Frick, Jasmin Hirth, Julia Hotmann und Laura Luft. Lob: Berker Aydogdu, Liliana Carneiro Cerqueira, Ketty Kaßt, Vivien Lange, Laura Lehner; Maurice Mück, Theresa Rath, Joelle Rothfuß, Leonie Schletter, Sina Schweizer und Leon Starkov.

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