Es flossen auch Tränen: Bei der Verabschiedung der langjährigen Ortsvorsteherin von Hubertshofen, Monika Winterhalder, ging es emotional zu.
Viel Interesse fand die Verabschiedung der Ortsvorsteherin von Hubertshofen, Monika Winterhalder. Nach der Begrüßung durch den neuen Ortsvorsteher David Preis flossen bereits zum ersten Mal Tränen. Ein Fingerspiel der Kindergartenkinder und besonders das Lied vom Herzen rührten Monika Winterhalder sichtlich.
Im gut gefüllten Bürgersaal freute sich Oberbürgermeister Erik Pauly füber diese Überraschung. Monika Winterhalder war 15 Jahre im Ortschaftsrat, davon zehn Jahre Ortsvorsteherin. Damals sei es eine besondere Wahl gewesen, da sie als Pionierin die erste Ortsvorsteherin überhaupt gewesen sei. Es sei kein leichtes Amt, aber mit ihrer Beharrlichkeit und ihrem starken Willen habe sie sehr viel für Hubertshofen geleistet und viele Akzente gesetzt.
Pauly lobte die offene, faire und erfolgreiche Zeit miteinander. Als Geschenk der Stadt überreichte er dem Ehepaar Winterhalder eine Sitzbank. Insgesamt war sie 3631 Tage im Amt. Mit Ideenreichtum habe sie den Ort geleitet und auch als Standesbeamtin mit Herz und Seele gewirkt. Der Landtagsabgeordnete und FDP-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Niko Reith, bezeichnete Monika Winterhalder in seinen Grußworten als „Möglichmacherin“. Sie habe sich große Wertschätzung erarbeitet.
Marius Schorpp fungierte als Sprecher der Hubertshofener Vereine: „Sie habe immer ein offenes Ohr für die Belange der Vereine gehabt.“ Monika Winterhalder bedankte sich bei allen und explizit bei ihren Mitarbeitern. Sie habe viele schöne Erlebnisse gehabt und die Aufgabe für den Ort wohl nicht schlecht gemacht. Zum Abschluss gab sie ihrem Nachfolger die Aufgabe weiter, sich für den Erhalt des Jugendcamps AGO einzusetzen.