Martin Karsten (links) freut sich sichtlich über das von Thorsten Ade überreichte das originelle Abschiedsgeschenk. Foto: Holzer-Rohrer

Martin Karsten wird nicht ganz im Ruhestand untertauchen – zum Glück, wie nicht nur die Freunde des Biergartenfestes finden.

Der neu gewählte Ortsvorsteher Thorsten Ade bedankte sich in der konstituierenden Sitzung des Bochinger Ortschaftsrats für das Vertrauen, das ihm einstimmig ausgesprochen wurde.

 

Positive Entwicklung weiter vorantreiben

Und er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass das neue Gremium – mit ihm als Ortsvorsteher an der Spitze – die positive Entwicklung Bochingens weiter vorantreiben werde.

In dieser Stunde gelte Martin Karsten sein Dank für alles, was er in den vergangenen drei Jahrzehnten neu eingeführt, umgesetzt und weiterentwickelt habe. Vieles sei so selbstverständlich, so zur Gewohnheit geworden, wie der Weihnachtsmarkt oder das Bürgerhaus Krone, das als Veranstaltungsort und Vereinsheimat von unschätzbarem Wert sei.

Nicht nur beim Biergarten bleibt Karsten gefragt

Die ganze Fülle des Geleisteten könne man nicht aufzählen, doch vorbildlich habe sich Karsten immer auch stark gemacht für Kinder, Jugend und Senioren und so alle Generationen berücksichtigt – sei es hinsichtlich von Räumlichkeiten, Veranstaltungen oder Aktionen.

Den Bochinger Biergarten weiterzuführen, sei ihm ein wichtiges Anliegen, weshalb er Karsten gebeten habe, mit dessen Team mit am Ball zu bleiben, sich weiterhin unterstützend einzubringen. Auch fände Ade es schön, würde sein Vorgänger „bei manchen Themen dabeibleiben“ würde.

Karsten bleibt präsent

Martin Karsten versprach, dass er weiterhin präsent sein werde, weil es ihm wichtig sei, das zu erhalten und auszubauen was eine Dorfgemeinschaft voranbringe. Mit auf den Weg gab er, dass man die kleinen Dinge nicht unterschätzen dürfe, die sich als Ortschaftsrat bewegen lassen in Unabhängigkeit vom Gemeinderat.

Ein Strandtuch mit dem Bochinger Wappen, seinem Konterfei und dem Aufdruck: „Bochinger Ortsvorsteher im Ruhestand“ – über dieses Abschiedsgeschenk des „alten Gremiums“ freute sich Martin Karsten sehr, passt es doch hervorragend in die neue Zeit, die für ihn angebrochen ist.