Refet Iseni (links) mit Malermeister Peter Lachenmaier beim Gespräch mit unserer Redaktion im vergangenen Jahr. Foto: Fritsche

Während polizeibekannte Migranten in Deutschland frei herum laufen, wird mit Refet Iseni eine gut integrierte Fachkraft abgeschoben, kritisiert unser Leser Walter Weber.

Wen wundert es, dass die AfD so Wähler gewinnt

 

Vor knapp drei Monaten erschien ein Bericht über den Malermeister Peter Lachenmaier aus Schenkenzell. Dieser hatte in dem Migranten Refet Iseni aus Nordmazedonien einen Helfer gefunden, den er nach Einarbeitung als geschickten, zuverlässigen Mitarbeiter schätzen gelernt hat. Eine Wohnung war da, die Familie war bemüht, die deutsche Sprache zu lernen und sich zu integrieren. Dann kam der Bescheid, die Familie wird ausgewiesen.

Trotz aller Bemühungen bei zuständigen Behörden gelang es dem Malermeister nicht, eine Abschiebung zu verhindern. Was haben wir für Leute an den zuständigen Stellen? Sind es Menschen, die Gefühle haben, oder stumpfsinnige Bürokraten, die an der Menschlichkeit vorbei nur nach bürokratischen Vorgaben entscheiden.

Wie jetzt zu lesen war, fand ein Besuch des Schenkenzeller Malermeisters in Nordmazedonien statt, der mazedonische Familie geht es sehr schlecht, so seine Aussage.

Dies ist die eine Seite, und die andere? Bei uns in Deutschland laufen Migranten, Asylanten frei herum, obwohl sie polizeibekannt sind als mehrfache Gewalttäter. Dazu labile Menschen, die in psychiatrischer Behandlung sind und als gefährlich eingestuft werden. Wen wundert es, dass damit Wähler in die Arme der AfD getrieben werden.

Und was machen unsere Politiker? Statt zu handeln, schwingen sie große Reden, Schuld sind immer andere, sind zu feige, selbst Verantwortung zu übernehmen. Dass diese Leute es dann wagen, bei Bestattungen aufzutauchen, mit leidvoller Miene ihre Anteilnahme verkünden, empfinde ich als Taktlosigkeit und Respektlosigkeit den Angehörigen gegenüber.

Walter Weber, Fluorn-Winzeln

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