Frisches, kühles Wasser gibt es an der Trinkwasserstele am Platz der Alten Synagoge in Freiburg. Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg

Die Stadt Freiburg eine Karte zusammengestellt, auf der sie kühle Orte in der Stadt hinweist. Außerdem wird auf Trinkwasserbrunnen hingewiesen.

Der Sommer ist da, die Sonne brennt und die Luft steht: An heißen Tagen belastet die Hitze die Menschen nicht nur körperlich, sondern auch mental. Da können kühle Orte in der Stadt helfen, um sich zu erholen. „Doch viele Freiburgerinnen und Freiburger wissen gar nicht, wo diese sind“, heißt es von Seiten der Stadt. „Freiburgs kühle Karte für heiße Tage“, die unter www.freiburg.de/kuehleorte abrufbar ist, soll da künftig helfen.

Karte hat drei Kategorien

Die neue Karte des Umweltschutzamtes zeigt nicht nur, wo es schattige Parks und Spielplätze, Trinkwasserbrunnen, Wasserspiele, Badestellen oder Freibäder gibt, sondern hat auch kühle Tipps für heiße Tage parat.

Unter „grünen Tipps“ finden sich kühle und schattige Plätze im Freien, unter „blauen Tipps“ gibt es Orte mit Wasserzugang, und die „kühlen Innenräume“ zeigen, in welchen öffentlichen Gebäuden Freiburger Schutz vor Hitze finden.

Karte beruht nicht auf Messwerten

Bei den Angaben der Karte handelt es sich um Hinweise für angenehme Aufenthalte an heißen Tagen – es wurden aber keine Messungen vorgenommen, wie kühl es an diesen Orten tatsächlich ist, teilt die Stadt mit. Kühle Orte sind beispielsweise das Münster, die Tourist-Information oder das Augustinermuseum. Die Karte bietet zudem weitere Informationen wie Öffnungszeiten oder Fotos der kühlen Orte.

Auch der Hitzebus, den die Stadt und das DRK ins Leben gerufen haben, ist an heißen Tagen im Stadtgebiet unterwegs und versorgt hilfsbedürftige Menschen mit Wasser, Kleidung und Sonnenschutz.

Bürger können Vorschläge machen

Das Umweltschutzamt nimmt weitere Hinweise für die kühle Karte entgegen: Wo gibt es angenehme Orte, die öffentlich zugänglich sind und durch Schatten oder Wasser Schutz vor Hitze bieten? Alle Hinweise können über ein Kontaktformular auf der Webseite www.freiburg.de/kuehleorte an die Stadt geschickt werden. Das Umweltschutzamt sichtet die Vorschläge und prüft, ob sie in die kühle Karte aufgenommen werden, heißt es.