Für sie ist die erste Hürde geschafft: Paula-Marie Schäfer, Hanna Puchert, Kanthar Hassoun und Niklas Link freuen sich über den guten Start in die Abiturprüfungen. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder Bote

Bildung: Sulzer Gymnasiasten schreiben Deutsch-Abi / Themen als machbar empfunden / Keine Abifahrt

Am Sulzer Albeck-Gymnasium begann am Dienstag für 30 Schüler das schriftliche Abitur mit dem Fach Deutsch. Nach mehreren Stunden intensiver Schreibarbeit war die Erleichterung über den gelungenen Start in die Abi-Phase deutlich zu spüren.

Sulz. Die Themen haben die befragten Abiturienten als angemessen, fair und machbar empfunden. Und sie fühlten sich – trotz der vielen Herausforderungen des Corona-Jahres – auf die Prüfung gut vorbereitet, am Dienstag vor Ort zu erfahren.

Zur Wahl standen bei der Deutschprüfung die Interpretation einer Kurzgeschichte, welche die Situation der 50er-Jahre beschrieb. In einer literarischen Erörterung konnten sich die Prüflinge mit der Figur des Dr. Faust befassen. Das Thema "Cybermobbing", als pragmatischer Text, verlangte ebenfalls eine Erörterung.

"Erschöpft, kaputt, aber zufrieden", diese Beschreibung war nach dem Schreibmarathon als erster Kommentar zu hören. Fast sechs Stunden Zeit hatten die Schüler in diesem Jahr, um die Prüfung zu schreiben. Und das unter besonderen Bedingungen: Einzeltische, Abstand, Maske. Alle 20 Minuten wurde gelüftet, die Maske durften die Schüler nur zum Essen und Trinken abnehmen. Die meisten der 30 Abiturienten gingen getestet in die Prüfung. Bei der Vorbereitung sei in diesem Jahr viel über Online-Kanäle verlaufen, war zu hören.

Alle Befragten waren sich einig, dass das Fach Deutsch ein guter Start in die Abiturprüfungsphase war. Ein Wermutstropfen für den diesjährigen Abi-Jahrgang bleibt, dass die abschließende Abifahrt nicht stattfinden kann.

"Man hat einen ganz anderen Kontakt zu den Lehrern, kann ihnen auch nochmals persönlich danken" – dass diese Möglichkeit wegfällt, bedauern die Schüler. Auch steht der Abiball, der zwar weitgehend geplant ist, noch coronabedingt immer noch in den Sternen.

Wie geht es nach dem Abitur weiter? Da haben die Sulzer unterschiedliche Träume, Pläne und Visionen. Ein duales Studium beim Zoll, ein Jurastudium, ein Jahr Bundesfreiwilligendienst bei der Bundeswehr und ein freiwilliges soziales Jahr beim Roten Kreuz – diese Pläne haben die vier befragten Schüler, allesamt aus dem G9, Paula-Marie Schäfer, Hanna Puchert, Kanthar Hassoun und Niklas Link, verraten. Weiter geht es für die Abiturienten am 6. Mai mit Physik.

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