39 Schüler des Gymnasiums Schramberg haben ihr Abitur mit den Deutschprüfungen am Dienstag begonnen. Die drei schriftlichen Prüfungen, die jeder Schüler ablegen muss, sind in diesem Jahr über fast vier Wochen verteilt.
Sie brüten meist über Georg Büchners „Woyzeck“, Juli Zehs „Corpus Delicti“, die Zwölftklässler des Gymnasiums Schramberg, ähnlich wie ihre Kollegen in ganz Baden-Württemberg und teils weiteren Bundesländern.
Mit Deutsch startete am Dienstag die Reihe der schriftlichen Abiturprüfungen, die von rund der Hälfte der Abiturienten am Gymnasium Schramberg aufgrund ihrer Leistungskurswahl anstand. Die weitere Hälfte der in diesem Jahr 77 Abiturienten – ein mittelgroßer Jahrgang an der Schramberger Schule – wird in diesem Fach in den Tagen vom 3. bis 7. Juli mündlich geprüft.
Das Besondere dabei ist, so erzählt Schulleiter Oliver Porsch, dass die Prüfung – egal ob schriftlich oder mündlich – für die Schüler gleich viel zählt. Dies war in früheren Zeiten noch etwas anders.
Letzter Prüfungstag am 21. Mai
Für diejenigen, die jetzt mit Deutsch begonnen haben, stehen in den nächsten Tagen bis Mittwoch, 21. Mai, – dann ist in Schramberg der letzte Prüfungstag – in den jeweiligen Leistungsfächern noch zwei weitere schriftliche Prüfungen an, für alle anderen natürlich drei.
Teils bundeseinheitlich
Ein Teil der Prüfungstage, so Porsch, ist bundeseinheitlich festgelegt, da sich mehrere Bundesländer aus dem gemeinsamen Aufgabenpool der Länder bedienen, bei anderen ist dies bislang nicht der Fall. Auch seien nicht alle Bundesländer daran beteiligt, so sei Rheinland-Pfalz früher dran gewesen.
Neuerung in diesem Jahr
Erstmals in diesem Prüfungsjahr 2025 werden auch für die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie, Chemie und Physik ländergemeinsame Pools bereitgestellt, wie dies bereits für Deutsch, Englisch, Französisch und Mathematik der Fall war. Durch diese Pools sollen die Prüfungen in der Anforderung vergleichbarer werden.
Andere Aufgabenformate
Durch die Pools änderten sich auch etwas die Anforderungen, so Porsch, darauf werde aber bereits in der Mittelstufe eingegangen. Seiner Erfahrung nach werde die Prüfung dadurch aber weder schwerer noch leichter, allerdings müssten sich die Schüler an andere Aufgabenformate gewöhnen – dies werde aber im Unterricht vorher besprochen.
Nicht nur rechnen
In Mathematik müsse nach Porsch Worten seit dieser Anpassung beispielsweise nicht nur gerechnet, sondern jetzt auch begründet werden.
„Gemüsetag“ am Montag
Mit 57 Schülern ist am kommenden Montag der so genannte „Gemüsetag“ der Hauptprüfungstag am Gymnasium Schramberg. Da stehen neben den Gesellschaftswissenschaften auch Musik und Sport an.
Geprüft wird am Gymnasium Schramberg schriftlich an insgesamt sieben Tagen, für den mündlichen Teil sind drei Tage vorgesehen, die in diesem Jahr durch ein Wochenende unterbrochen werden.
Info
Die Feierliche Verabschiedung
der Gymnasiasten findet am Samstag, 12. Juli, statt.