Zahlreiche Bürger im Schwarzwald-Baar-Kreis haben zu Hause einen Kompost. (Symbolfoto). Foto: Pixabay/Manfred Antranias Zimmer

Zur Diskussion um die Braune Tonne hat unser Leser Herbert Kirner folgende Meinung.

In dem dargelegten Bericht wird wieder einmal ein bewährtes System in Frage gestellt.

 

Da ich umweltbewusst und zeitgerecht in meinem Kosmos lebe, habe ich eine feste Komposttonne zugelegt, einen festen Boden darunter erstellt und auf dem Grundstück deponiert.

Für diesen Flächenanteil bezahle ich ja auch Grundsteuer. Einem Antrag auf Erlass der Bio-Müllgebühren wurde stattgegeben nachdem der Abstellort, das Grundstück und der Inhalt durch eine stichprobenartige Überprüfung durch das Landratsamt in Einsichtnahme und durch Bescheid „Die Kompostierung wird richtig und vollständig durchgeführt“ schriftlich ergangen ist.

Guter Boden für den Eigenbedarf

Zwar ging einer Befreiung der Anschlusspflicht mit dem Aufstellen einer festen Komposttonne dies einher. Jedoch hat die Komposttonne auch einige Euro gekostet. Dass es hier viel „Schindluder“ im Umfeld gibt, ist in der heutigen Zeit schon fast normal.

Die Komposttonne erzeugt guten Boden für den heimischen Eigenbedarf, so dass ich keine/weniger Garten-/Blumenerde bei der Kompostanlage kaufen muss.

Ich bin für eine Kontrolle der aufgestellten Komposttonnen, dafür kann ein Arbeitsloser eingestellt werden und der ist sein Geld wert.

Herbert Kirner, Villingen-Schwenningen

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