Doris Hausmann (Alexandra Metzger) begrüßt mit ihrem Mann Ernst (rechts) Edis Chef Bernhard Eichdorfer (Armin Zimmer). Foto: Bohnert-Seidel

Die Harmonikafreunde Schutterklänge haben ein locker-beschwingtes Stelldichein mit Konzert- und Theaterabend gegeben. Sie sorgten damit zum Jahresanfang für beste musikalische und humorvolle Unterhaltung in der Offohalle.

Zauberhafte Musik, unterstützt mit dem Gesang von Bernadette Leberl, sowie eine Komödie lockten gut 260 Besucher in die Offohalle.

 

„Gabriella’s Song“ , das „Hallelujah“ von Leonard Cohen und auch die Musik von James Bond: Dirigent Peter Kounis verstand es, mit der Auswahl der Stücke zum ersten Teil des Konzert- und Theaterabends zu begeistern. Schon vielfach gehört, aber immer wieder begeisternd, war das Werk „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ von Karel Svoboda.

Jubel entbrannte für ein Konzert, das dem Publikum gefiel. Mit Begeisterungspfiffen und langanhaltendem, lautstarkem Applaus wurde dem Orchester für seine Leistung gedankt.

Die Harmonikafreunde Schutterklänge ernteten für ihre musikalische Leistung viel Applaus. Foto: Bohnert-Seidel

In der Pause wurden dann Lose verkauft und die Theatergruppe bereitete sich auf ihren großen Auftritt vor.

Die Theatergruppe um Renate Spinner gilt in Schuttern als Garant für einen launigen Abend. Sie versteht es in jedem Jahr eine Komödie auf die Bühne zu bringen, die beim Publikum zum Schenkelklopfer wird. Auch deshalb, weil irgendwie jedem einzelnen Laienschauspieler die ihm zugeteilte Rolle auf den Leib geschneidert zu sein scheint.

Edi (Fabian Kopf, links), als Edwina verkleidet, will nicht, dass sein neuer Chef ihn erkennt. Foto: Bohnert-Seidel

Das war auch dieses Jahr bei „Emanzen kochen besser“ geschrieben von Franziska Rupf und Karin Eichenberger so: Herausgekommen ist eine irrwitzige Komödie ganz nach dem Gusto und der Liebe zum Laientheater herausgekommen, wie es in Schuttern geliebt und seit mehr als 50 Jahren gelebt wird. Der Bezug des Publikums zu einigen Schauspielern und deren Talent machte dabei die Pointe der gesamten Darstellung aus.

Darum geht es im Theaterstück

Hobbykoch Ernst Hausmann (Rainer Amann) gewinnt einen Emanzenkochwettbewerb mit einem einzigartigen Souffle. Um den Gewinn in Höhe von 3000 Euro zu erhalten, verkleidet sich Sohn Edi (Fabian Kopf) ohne das Wissen des Vaters als Frau. Ein Tumult entbrennt und die Missverständnisse nehmen um Ehefrau Doris Hausmann (Alexandra Metzger) sowie Edis Freund Jörg Schlatter (Simon Spinner) und Edis Freundin Sandy Gabler (Nathalie Matuschyk) ihren Lauf. Als zudem auch noch Edis neuer Chef Bernhard Eichdorfer (Armin Zimmer) aufkreuzt und sich die Journalistin Loredana Haberstich (Petra Beiser) ankündigt, wird es Zeit die Karten endgültig auf den Tisch zu legen und das Geheimnis um Edwina, der geheimnisvollen Tochter des Hauses, in die sich Edi verwandelt hat, zu lüften.