Los gehen die umfangreichen Arbeiten ab 25. Januar. Nach deren Abschluss soll diese stark frequentierte Kulturstätte in neuem Glanz erstrahlen.
Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wird für die Stadtbibliothek auch das neue Konzept der „Open Library“ umgesetzt– also der offenen Bücherei –, das den Nutzern laut Mitteilung der Stadtverwaltung zusätzliche und zeitgemäße Möglichkeiten mit flexiblem Service wie an Wochenenden oder nach Feierabend bietet.
Im Vorfeld der Schließung gibt die Stadt Hinweise für den Umgang mit Nutzerausweisen und Ausleihe bekannt. Alle bestehenden Ausweise behalten ihre Gültigkeit und finden nach der Wiedereröffnung weitere Verlängerung.
Bis Samstag, 24. Januar, können sämtliche Medien bis maximal 20 Stück ausgeliehen werden. Die Rückgabe dieser Exemplare ist bis Mitte März am ausgewiesenen Medienrückgabekasten möglich. Sobald ein konkreter Bauzeitplan vorliege, werde der Termin der Wiedereröffnung der Bibliothek bekannt gegeben.
Aktuelle Informationen über den Fortschritt der Arbeiten können immer auf der Homepage sowie über die städtischen Social-Media-Kanäle abgerufen werden.
Eine beliebte Adresse
Als fester Bestandteil des örtlichen Kulturlebens entwickelte sich die Stadtbibliothek seit der Eröffnung 1989 für die gesamte Bevölkerung zu einer gefragten Anlaufstation. Jung und Alt geben sich hier die Klinke in die Hand, und bei rund 900 ausgestellten, aktiven Ausweisen baut die Einrichtung auf eine wachsende Kundschaft.
Mit neuen Grundrissen mit bis zu 300 Meter langen Laufwegen, wo es auch barrierefreie Voraussetzungen zu realisieren gilt, wird sich die Stadtbibliothek über die zwei Stockwerke mit einem neuen Gesicht präsentieren.
Kosten bei rund 420 000 Euro
Die geplanten Baukosten von 420 000 Euro sind im Haushalt 2026 festgesetzt. Fördergelder von mindestens 169 000 Euro wurden bereits bewilligt. Entstehen soll dann ein absolutes Vorzeigeprojekt.