Für die gute Entwicklung der Nachbarschaftshilfe Aasen und Heidenhofen stehen Einsatzleiterin Silvia Maus (von links), die Beisitzer Sabine Blum, Rainer Koßmann, Vorsitzende Sigrid Hall, Schriftführerin Renate Hofbauer, Kassiererin Petra Höfler, die Beisitzer Jürgen Hall und Eva Koßmann. Foto: Rainer Bombardi

Die Nachbarschaftshilfe Aasen und Heidenhofen leistet wertvolle Unterstützung. 2024 waren die Helfer 2830 Stunden auf Achse.

Seit vier Jahren schreibt die Nachbarschaftshilfe Aasen und Heidenhofen eine Erfolgsgeschichte, die inzwischen als Blaupause für Hüfingen und Bräunlingen gilt. In beiden Städten war die Vorsitzende Sigrid Hall zu beratenden Gesprächen vor Ort. Bei der Jahresversammlung des Vereins im Aasener Dorfcafé freute sie sich, dass mit 51 Mitgliedern mehr als ein Fünftel der insgesamt 241 Mitglieder gekommen war.

 

Sie informierte, dass es von Beginn an dank engagierter Helferinnen und Helfer möglich war, kranke und ältere Menschen, Familien mit Kindern und pflegende Angehörige unkompliziert zu unterstützen. Als Vorsitzende und eine der hauptverantwortlichen Initiatorinnen des Vereins berichtete Sigrid Hall von breit gefächerten Einsatzbereichen und einem engagierten Helferteam, dessen Klienten unter anderem aufgrund körperlicher oder psychischer Probleme auf Hilfe angewiesen sind.

„Egal ob Menschen mit Handicap oder solche, die einsam sind oder nicht mehr alleine zum Arzt oder zum Einkaufen gehen können – wir helfen, wo wir können“, nannte Hall einige Beispiele. Hall schätzt ein gut ausgebildetes Helferteam, weshalb regelmäßige Fortbildungen ein Muss sind. Zu ihnen zählen am 8. November eine Sicherheitsschulung mit Helferfest und am 29. November ein Kommunikationstraining. Hall informierte zudem über den Domino-Effekt, den die Nachbarschaftshilfe Aasen und Heidenhofen in den Nachbargemeinden auslöste.

Kassiererin Petra Höfler unterstrich mit Zahlen den Erfolg der Nachbarschaftshilfe, die aktuell 43 Helfer (Vorjahr: 36) und 60 Klienten (Vorjahr: 42) hat. Im Vorjahr waren die Helfer rund 2830 Stunden für Dienste zum Wohle der Nächsten auf Achse. Deren Einsatz wird ab dem kommenden Jahr mit 11 Euro pro Stunde vergütet, bei gleichzeitiger Erhöhung auf 13 Euro pro Stunde für Klienten. „Weitere Helfer sind stets willkommen, eine gute fachliche Unterstützung und Ausbildung in einem tollen Team sind garantiert“, so Hall.