Die A-Jugendlichen des TuS Ergenzingen treffen auf den Freiburger FC. Im Hinspiel ging das Spiel verloren. Foto: Fritsch

Die A-Junioren des TuS Ergenzingen haben gute Voraussetzungen, den Verbleib in der Oberliga zu schaffen. Am Sonntag geht es in Freiburg mit dem ersten Spiel des neuen Jahres weiter.

Freiburger FC – TuS Ergenzingen (Sonntag, 14.30 Uhr). Zehn Oberligaspiele bis zum Saisonende – zehn Chancen, um den Klassenerhalt fix zu machen. Die A-Junioren des TuS Ergenzingen haben mit 16 Punkten und Platz sechs bereits eine gute Ausgangslage, auch eine dritte Saison in der Oberliga spielen zu können, allerdings braucht es noch weitere Erfolge, um sich von den letzten drei Plätzen fernhalten zu können. Loslegen will man mit dem Punkten am Sonntag, wenn man zum Freiburger FC muss, der auf Platz vier steht und damit nur einen Punkte vor dem TuS.

 

Trainer und Jugendkoordinator Stefan Fuchs blickt auf keine schlechte Vorbereitung zurück. Zwar hatte man mit Krankheiten und Verletzungen zu kämpfen, aber es habe sich alles im Rahmen bewegt. Allerdings musste die Generalprobe zuletzt gegen den FC 08 Villingen abgebrochen werden, da sich Elia Stang verletzte und mit dem Krankenwagen abtransportiert wurde. „Es könnte ein Kreuzbandriss sein“, so Fuchs. Julian Ziegler wird zudem mit einem Bänderriss ausfallen. Für das Spiel am Wochenende sollten „alle Angeschlagenen wieder fit sein“, betont der 50-Jährige aus Haigerloch.

Gegen Herrenteams mitgehalten

Die restlichen Tests absolvierte das A-Junioren-Team gut und zeigte auch mit dem Auftreten gegen die beiden Herrenteams GSV Maichingen und TV Derendingen, dass man sich zur Wehr setzen kann.

Somit sieht Fuchs sein Team als gut gewappnet an. „Gegen Freiburg wird es schwer. Im Hinspiel, als wir 1:3 verloren haben, waren wir noch nicht so weit. Aber wir wissen inzwischen, dass wir in der Oberliga jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren können. Wir müssen in jedem Spiel Gas geben, sonst wird es bitter bestraft.“

Absteigerzahl offen

So hat der TuS in der Saison wieder seine Lehren ziehen müssen, hat sich aber „als kleiner Fisch“ in der Liga gut präsentiert, freut sich Fuchs. „Jetzt zählen alle Punkte, um schnell den Klassenerhalt fix machen zu können.“ Ob letztendlich drei, zwei oder nur ein Team absteigen, müsse sich zeigen. Allerdings rechnet Fuchs mit drei Absteigern. „Von allem anderen können wir nicht ausgehen.“ Denn wenn der Herbstmeister SGV Freiberg sich in der DFB-Nachwuchsliga halten könnte, wären es nur zwei Absteiger. Bekommt der SV Waldhof Mannheim ein Nachwuchsleistungszentrum, dann wäre es nur noch ein Absteiger.

„Insgesamt haben alle unsere Gegner ganz andere Möglichkeiten, aber wir wollen unsere Arbeit und unsere Leistung bestätigen und auch ein drittes Jahr in der Oberliga spielen“, fasst es Stefan Fuchs zusammen.