Panthers-Spieler Kevin Bryant zieht zum Nürnberger Korb hoch. Foto: Michael Kienzler

Schwenninger gewinnen in ProA Heimspiel gegen Schlusslicht. Topscorer war Courtney Stockard.

In der ProA haben die wiha Panthers Schwenningen ihr Heimspiel gegen das Schlusslicht Nürnberg verdient mit 89:78 gewonnen.

Bei den Gastgebern musste Point-Guard Ivan Mikulic nach dem Aufwärmen aus gesundheitlichen Gründen passen.

Sein Team legte eine starke erste Halbzeit hin, hatten dann aber im zweiten Durchgang einige Probleme in allen Bereichen. Dennoch behielten sie am Ende die Oberhand und feierten einen in Richtung Play-off-Qualifikation nächsten wichtigen Sieg.

Die Schwenninger stellten bereits mit ihrer Spielweise in den ersten Minuten in der Deutenberghalle klar, wohin das am Mittwochabend für sie laufen sollte. Über ein 7:4 und 17:6 führten die Gastgeber nach dem ersten Viertel mit 29:16. In den ersten sechs Minuten gelangen Courtney Stockard bereits neun Punkte. Der neue Panthers-Forward und ein glänzend aufgelegter Nate Britt verstanden sich spielerisch in einigen Szenen fast blind. Die Nürnberger standen sofort unter Druck und kassierten im ersten Abschnitt bereits acht Turnover.

Zwei Minuten waren im zweiten Viertel gespielt, als die Mannschaft von Coach Alen Velcic bereits mit 36:20 vorne lag, sich dann aber in der Defense einige Nachlässigkeiten leistete. In dieser Phase zeigten die in dieser Saison so vom Pech gebeutelten Franken, was sie leisten können. Sie "robbten" sich zwischenzeitlich auf sechs Punkte heran. Doch nach einer Auszeit von Alen Velcic liefen die Panthers wieder heiß. Ein Dreier von Jonas Niedermann (18.) knackte die 50er-Marke. Zur Pause führten die Schwenninger mit 56:42. Sehr stark bis dahin die Dreierquote mit 10 Treffern von 15 Versuchen.

Mit Beginn des zweiten Durchgang geriet der Motor der Neckarstädter jedoch ins Stottern – in der Offense aber auch in der Defense. Bei den Nürnbergern zog nun Topscorer Tra Holder (17 Punkte) seine Kreise. Die Gäste kamen zu viel zu einfachen Würfen und Punkten. Mit nur noch einem Fünf-Punkte-Vorsprung (66:61) für Schwenningen ging es ins letzte Viertel. In diesem konnten sich die Schwenninger dann aber schrittweise wieder mit einer konzentrierten Leistung von dem Druck befreien und am Ende einen verdienten 89:78-Sieg feiern.

Topscorer bei Schwenningen war Courtney Stockard mit 23 Punkten.

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