82 Weine aus fünf Weingütern und einer Winzergenossenschaft gab es zwei Tage lang in Ettenheim zu verkosten.
In ihrer 24. Auflage hatte die Ettenheimer Weinmesse Zuwachs bekommen: Neben den Weingütern Weber und Bieselin aus Ettenheim, Isele aus Münchweier und Jäger aus Ettenheimweiler sowie der Winzergenossenschaft Münchweier-Wallburg-Schmieheim gab es dieses Jahr einen sechsten Teilnehmer: das Weingut Ohnemus aus Altdorf. Weiter dazu gekommen war der Schmuckstand von Bettina Kieffer. Für die kulinarische Versorgung sorgten das Gasthaus Lamm mit allerlei Leckerein zum Wein sowie das Café Deees mit Pralinen, die speziell auf den Geschmack des Weins abgestimmt waren.
Doch nicht nur das Angebot war zahlreich: Auch die Besucher kamen in großer Anzahl. Unter ihnen etwa die Bundestagsabgeordneten Yannick Bury (CDU) und Johannes Fechner, Claudia Handke, die Geschäftsführerin der Breisgauer Wein GmbH sowie Bürgermeister und ihre Stellvertreter der Nachbargemeinden und Ettenheimer Gemeinderäte.
Bereits bei der Eröffnung durch Bürgermeister Bruno Metz und der Badischen Weinprinzessin Katharina Bruder aus Oberkirch waren viele Gäste da – und blieben. Den ganzen Abend über herrschte in der Ettenheimer Stadthalle ein reges Treiben. Es wurde gelacht, probiert und sich über den jeweiligen Wein im Glas ausgetauscht. Am Samstag hätte der Besuch nach Meinung der Aussteller besser sein können. Dafür blieb jedoch mehr Zeit für Fachgespräche mit den Standbetreibern.
Lob für die harte Arbeit der Winzer
Wer noch nicht wusste, welcher Wein ihm schmeckte, konnte sich anhand von vier Weinlinien zum Thema „Frühlings-Sommerweine“, „Burgunder“, „Rotwein“ und „Süße-Edelsüße“ durchprobieren. Von jedem Weingut fand sich dort jeweils ein Wein des Jahres 2023 oder 2022, der bei Gefallen gleich vor Ort bestellt werden konnte. Doch auch hier galt es Schwerpunkte zu setzen: Alle 23 Weine an einem Abend durchzuprobieren, wäre durchaus eine Herausforderung. Alle 82 angebotenen Weine der Messe zu testen, nahezu unmöglich, wie auch Bürgermeister Bruno Metz bei der Eröffnung feststellte. Aber dafür könne man ja im nächsten Jahr wiederkommen – und weiterprobieren.
„Wir dürfen heute Abend genießen, aber dahinter steckt harte, harte Arbeit. Danke an unsere Winzer, die in den Reben arbeiten und das Land pflegen. Die das Kulturgut Wein heranziehen und im härter gewordenen Wettbewerb um den Wein mitwirken“, erklärte Metz zur Eröffnung. Er begrüßte auch das nun kälter gewordenen Wetter, das dem Wein gut tue. Das Wetter und Schädlinge wie die Essigfliege hätten den Winzern auch im vergangenen Jahr wieder zu schaffen gemacht, aber nun anhand des gelungenen Endprodukts im Glas stellte Metz fest: „Sie haben es geschafft!“.
„Applaus, Applaus für unsere Winzer und ihre Weine – hört niemals damit auf“, erklärte auch Weinprinzessin Katharina Bruder in Anlehnung an ein Lied der „Sportfreunde Stiller“. Wein sei nicht nur Genuss und Handwerk , sondern auch harte Arbeit, betonte sie. „Die Winzer arbeiten Tag für Tag hart für dieses wertvolle Erzeugnis“.
Nächste Veranstaltung.
Bei der Weinmesse wurde auch schon auf die nächste Veranstaltung hingewiesen: Am Sonntag, 23. Juni, von von 11 bis 19 Uhr wird eine Breisgau-Spritztour angeboten. Bei diesem fährt ein Bus im Halbstundentakt Orte in Lahr, Kippenheim, Ettenheim, Ringsheim und Rust an, an denen Weine verkostet werden können. Kostenpunkt: 39 Euro. Mehr Infos hier.