Panthers-Spieler Jonas Niedermanner (rechts) wird von Will Daniels geblockt. Foto: Eibner

In den Play-offs der ProA (Gruppe 2) haben die wiha Panthers Schweningen das Rückspiel in Bremerhaven am Montagabend trotz einer guten Leistung mit 79:83 knapp verloren.

Bis zum Schluss war die Partie offen. Das Schwenninger Team zeigte sich im Vergleich zur 71:80-Niederlage am Freitag im Hinspiel gegen die Eisbären nun verbessert. Jonas Niedermanner gebührt ein Sonderkompliment, denn der Panthers-Forward spielte nicht nur durch, sondern war mit 23 Punkten auch bester Scorer bei den Gästen.

Zwei gewichtige Ausfälle

Bei den Panthers fielen die beiden Forwards Felix Edwardsson (Daumenfraktur) und Rytis Pipiras (Prellung) aus. Coach Alen Velcic blieb deshalb nur eine kleine Rotation, während es bei den Eisbären aus Bremerhaven personell viel mehr Optionen für Trainer Michael Mai gab.

In der Starting-Five der Gäste standen Chris Frazier, Jonas Niedermanner, der zuletzt formschwache Point Guard Ivan Mikulic, Center Robin Jorch und Courtney Stockard.

Gäste verbessert

Von Beginn an verteidigten die Panthers effektiver als am Freitag, gestalteten die Partie offen. Die Eisbären lagen zwar nach vier Minuten mit 9:3 vorne, doch dann setzten die Schwenninger mehr und mehr in der Offense durch einen starken Jonas Niedermanner (10 Punkte im ersten Abschnitt) einige Akzente. Nach den ersten zehn Minuten lag der Favorit aus Bremerhaven lediglich mit vier Zählern in Front (19:15).

Die Gastgeber waren in der Folgezeit vor allem dann erfolgreich, wenn sie das Tempo in Richtung Panthers-Korb anzogen. Dennoch, die Neckarstädter boten eine konzentrierte Leistung, erarbeiteten sich auch unter den Brettern leichte Vorteile und hatten beim 31:31 (17.) erstmals gleichgezogen.

Beim Pausengang führten die Norddeutschen mit 44:39. Spannung war noch jede Menge für die zweite Halbzeit angesagt.

Spannung bis zum Schluss

Das dritte Viertel war vor allem beim Spiel der Bremerhavener von einigen Fehlern geprägt. Die Eisbären lagen vor den letzten zehn Minuten knapp mit 56:53 vorne.

In der 32. Minute schafften die Panthers bei 61:61 den Ausgleich, verteidigten weiterhin gut. 80:76 für die Gastgeber hieß es 90 Sekunden vor dem Ende, bevor Chris Frazier (63 Prozent Dreierquote) aus der Distanz zum 79:80 verkürzte. Doch die Hanseaten ließen sich nicht mehr vom Weg abbringen, profitierten davon, dass ein erneuter Dreier-Versuch von Frazier nicht sein Ziel fand. Am Ende stand ein glücklicher 83:79- Sieg der Eisbären. Der kleine Kader der Panthers hatte sich teuer verkauft, was aber kein Trostpflaster ist.

Im vorletzten Spiel der Gruppe 2 empfangen die Schwenninger am Donnerstag (19 Uhr) den Aufstiegsfavoriten aus Heidelberg.

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