Jonas Niedermanner steuerte 13 Punkte zum Heimsieg der Panthers gegen Ehingen bei. Foto: Michael Kienzler

Trotz 23:0-Laufs bleibt es lange spannend. Jonas Niedermanner steuerte 13 Punkte zum Heimsieg bei.

Die wiha Panthers Schwenningen haben ihr Heimspiel am Mittwoch gegen Ehingen/Urspring trotz offensiver Schwierigkeiten mit 79:73 gewonnen. Ein zwischenzeitlicher 23:0-Lauf reichte nicht, um frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen.

Panthers-Coach Alen Velcic rotierte seine Mannschaft im Vergleich zum Auswärtssieg in Quakenbrück am Samstag kräftig durch. Mit Ivan Mikulic, Chris Frazier, Courtney Stockard und Felix Edwardsson standen vier Spieler in der Starting Five, die gegen die Dragons zu Beginn noch auf der Bank saßen. Einzig Rytis Pipiras stand zum zweiten Mal in Folge beim Tip-Off auf dem Parkett.

Die Schwenninger kamen in der heimischen Deutenberghalle eher schleppend ins Spiel. Die Gäste aus Ehingen starteten hingegen sehr gut, verwandelten unter anderem fünf ihrer ersten sechs Dreier-Versuche. Die Panthers kamen allerdings nach einer Auszeit von Alen Velcic immer besser ins Spiel, verkürzten den Abstand Stück für Stück und gingen kurz vor Ende des ersten Viertels erstmals in Führung. Mit einem 23:19-Vorsprung ging es in die erste Viertelpause.

Im zweiten Viertel kamen die Gastgeber noch besser ins Rollen und gingen zwischenzeitlich mit 37:19 in Führung – viertelübergreifend ein 25:0-Lauf der Panthers. In der Folge ließen die Velcic-Schützlinge jedoch wiederum einen 16:1-Lauf der Gäste zu. Beim Stand von 43:37 ging es in die Halbzeitpause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schienen beide Mannschaften zunächst darauf bedacht, ihre Fehlerquote möglichst gering zu halten. Das gelang den Gästen aus Ehingen etwas besser – somit blieben sie Schlagdistanz. Vor allem Christian Oshita, der am Ende 22 Punkte auf dem Konto hatte, bereitete der Panthers-Defense immer wieder Probleme. Mit einem Drei-Punkte-Vorsprung für die Panthers (62:59) ging es ins letzte Viertel.

Auch im letzten Spielabschnitt blieb es durchweg spannend. Die Panthers waren bemüht, schafften es aber nicht, sich deutlicher abzusetzen. Erst Rytis Pipiras sorgte mit seinem erfolgreichen Dreier eine Minute vor Schluss zum 76:69 für die Vorentscheidung – 79:73 stand es beim Ertönen der Schlusssirene.

Panthers-Coach Alen Velcic fasste unmittelbar nach dem Spiel die Partie zusammen: "Wir haben über weite Strecken super Defense gespielt, waren aber offensiv einfach zu ungefährlich. Wir müssen selbstbewusster im Abschluss sein – das nehmen wir aus diesem Spiel mit."

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