Das „Co-Werk“ lädt am Festwochenende im Oberndorfer Teilort zum Besuch ein – und macht Lust auf ein besonderes Projekt.
Unweit des Schauplatzes zu den 750-Jahr-Feierlichkeiten Altoberndorfs trugen auch Friederike Schleeh und Jens Hogh-Binder ihren Teil zum Jubiläum bei. Das „Co-Werk“, die Ateliergemeinschaft direkt am Eingang zum Irslenbach gelegen, hatte seine Tore geöffnet und bot interessierten Bürgern einen Einblick in die künstlerische Arbeit von Friederike Schleeh und Jerns Hogh-Binder.
Während die Malerin und Bildhauerin Friederike Schleeh hier Bilder, Zeichnungen, Skulpturen und plastische Arbeiten entstehen lässt und sich dazu der Materialien Papier, Stein, Holz oder auch Glas bedient verwendet der Bildhauer Jens Hogh-Binder gerne portugiesischen Marmor, der durch seine zarten Pastelltöne besticht.
Viele der Skulpturen, Installationen und Bilder der beiden Künstler sind in den Ausstellungsräumen im Irslenbach zu sehen und zu bewundern. Dies konnten die Besucher während der Jubiläumstage am Wochenende auch tun.
Selbst Hand anlegen
Sie wurden herzlich empfangen, Friederike Schleeh und Jens Hogh-Binder standen für Fragen gerne zur Verfügung. Wer wollte, konnte auch gerne einen Blick in der Werkstatträume werfen und stellte dabei fest, dass nicht nur Kreativität und Fantasie, sondern auch eine gehörige Portion Handwerkskunst erforderlich ist, um etwas Außergewöhnliches zu schaffen.
Zudem konnten sich die die Gäste im Co-Werk auch von der Arbeit am Stein informieren. Im Rahmen eines Workshops zeigten die Teilnehmer, wie man dem Material Stein mit Fäustel, Meißel, Klüpfel und viel Feingefühl eine Form oder ein Gesicht verleihen kann. Bis hier allerdings ein Ergebnis zu sehen ist, vergehen Stunden und Tage, denn auch hier steht vor dem Erfolg der Schweiß.
Bunter Ausflug für Kinder
Nicht nur auf dem Festplatz in Sichtweite, sondern auch im Co-Werk hatte man an die Kinder gedacht. Weiße T-Shirts wurden durch Farben in allen Schattierungen zu kleinen Kunstwerken und erinnerten etwas an die „Flower-Power“-Zeit in den späten 1960er-Jahren. Auch Kissenmonsterchen konnten neben vielen anderen Dingen gebastelt werden. Für die Angebote wurde eine Gebühr verlangt, die dem Kindergarten „Edelstein“ in Altoberndorf für kreative Zwecke zur Verfügung gestellt wird.
Übrigens: Vom 2. August bis 6. September 2025 zeigt eine konzeptuelle Ausstellung in der ehemaligen Klosterkirche Arbeiten der beiden Künstler.