Maskottchen der 72-Stunden-Aktion im Dekanat Balingen Foto: Wolff

Die 72-Stunden-Aktion unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ startete im Dekanat Balingen mit einem Gottesdienst und der Aufgabenverteilung, die bundesweit zur gleichen Zeit beginnt.

Um Punkt 17.07 Uhr war es soweit – die teilnehmenden Gruppen erhielten ihre Aufgaben für die nächsten 72 Stunden. Aufgaben zum Wohle der Gesellschaft.

 

„Heute beginnt was Großartiges“, sagte Achim Wicker, Dekanatsreferent, bei seiner Ansprache in der Heilig-Geist-Kirche in Balingen – kurz bevor die Umschläge mit den Infos zu den einzelnen Projekten an die Gruppen des Dekanats Balingen verteilt wurden.

„Uns schickt der Himmel“ in zwei Varianten

Insgesamt acht Gruppen aus dem Dekanat sind Teil der bundesweiten 72-Stunden-Aktion unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“. Dabei geht es um soziales Engagement, Spaß, Kreativität und um das stärken des Gemeinwesens vor Ort.

Die Aktion ist unterteilt in zwei Arten, „Do-it“- und „Get-it“-Projekte. Die „Do-it“-Fraktionen konnten ihr Projekt selbst vorschlagen und dementsprechend Vorbereitungen treffen. Die „Get-it“-Fraktionen bekamen ihre Projekte bei der Eröffnung zugeteilt.

Barfußpark und Grillstelle sollen errichtet werden

Im Balinger Dekanat sind die Gruppen „Pfadistranten 1 und 2“ (aus Balingen) dabei. Sie legen unter anderem eine Grillstelle mit Sitzgelegenheit an und bauen Lebensmittelsammelkisten für die Tafel. Aus Albstadt kommen die Gruppen „Vinz-Jugend needs Nature“ (Lautlingen) mit diversen Projekten rund um Gesundheit, wie etwa die Gestaltung eines Barfußparks sowie die Gruppe „Talgangtäter“ mit dem zugeteilten Projekt – Essen wie zu Omis Zeiten –, wo es um die Sammlung alter deutscher Rezepte und deren Neuinterpretation geht.

Die Welt im Zollernalbkreis besser machen

Die anderen vier Gruppen kommen aus Geislingen. Dazu gehören „Ministranten Geislingen 1 und 2“ sowie die „Kolpingjugend Geislingen“ und die „Katholisch junge Gemeinde Geislingen“.

Die Geislinger Projekte beinhalten ebenfalls die Gestaltung eines Barfußparks als Do-it Projekt, das Anlegen einer Kräuterschnecke mit kleinkindgerechter Beschilderung (Get-it), Mithilfe bei der Kirchenrenovierung (Do-it) sowie die Renovierung des KjG Gruppendraums (Do-it).

„Es ist großartig, dass ihr die Welt hier im Zollernalbkreis in 72 Stunden etwas besser macht“, dankte Wicker den Kindern und Jugendlichen beim Auftakt.