Die Reiter in den fürstlichen Parkanlagen liefern beim CHI trotz Regen- und Graupelschauern großartige Leistungen ab.
Das Turnier in den fürstlichen Parkanlagen nimmt weiter an Fahrt auf. In den Disziplinen Springen, Dressur und Fahren standen die nächsten Entscheidungen an. Sieger im Preis der Stadt Donaueschingen, und gleichzeitiger Quali zum Großen Preis am Sonntag, wurde Tim Hoster auf seinem zehnjährigen Holsteiner Claus.
Der Platz hält dem Regen stand
Der Preis der Stadt Donaueschingen war geprägt von Wetterkapriolen, Sonne, Wolken, Regen und Graupel – alles war vertreten. Dennoch nahmen 55 Reiterpaare den Parcours in Angriff, glücklicherweise hielt der Rasenplatz nach den Regenfällen der letzten Tage und gestern, den Anforderungen stand.
Die Hindernisse, 1,5 Meter hoch, verlangten den Reiterpaaren auch wegen den teils schlechten Witterungsverhältnissen einiges ab. Dennoch gab es zwölf fehlerfreie Ritte, wobei fünf zur Schonung ihrer Pferde auf das Stechen verzichteten.
Richard Vogel scheidet aus
Während der Vortagessieger der großen Tour, Richard Vogel, auf Churchill ausschied, ritten die restlichen fünf Teilnehmer zwar alle schneller als Tim Hoster, doch dieser war mit seinem Claus der einzige Nuller und sicherte sich somit den Sieg der Prüfung.
Dänische Richterin begeistert
Bei den Pony-Vierspännern ging es zu deren Nationenpreis mit der Dressur und dem Punktefahren, nach Auskunft von Schafhof Connects übrigens der erste Nationenpreis in dieser Disziplin weltweit. Und ein großartiger nach Aussage der dänischen Richterin Pia Skar: „Wir haben heute einige sehr gute Dressurprüfungen gesehen, einige der Pony-Vierspännerfahrer gehören zu den Besten der Welt, und genau das hat man heute hier gesehen.“
Die beste Dressur zeigte Marijke Hammink aus den Niederlanden mit ihrem Ponygespann. Die amtierende Weltmeisterin siegte in dieser Prüfung knapp vor Steffen Brauchle. Brauchle, der vor vier Wochen gerade seinen fünften deutschen Meistertitel in Folge gefeiert hat und damit seinen 15. Goldtitel seit 2010 insgesamt, blieb nur 1,46 Strafpunkte hinter Hammink. Brauchles Teamkollege Niels Kneifel kam auf Rang vier, Patrick Harrer wurde Fünfter.
Deutsche Équipe in Führung
So hat sich das deutsche Team in der Nationenpreiswertung nach der Dressur auf die Führungsposition gesetzt – vor den Teams aus der Schweiz und den Niederlanden.
Bei den Dressurreitern ging es in deren Hauptprüfung am Morgen um die Finalqualifikation zum Iwest Cup am Samstagnachmittag. Der Sieg ging an Fie Christine Skarsoe mit Imperador Dos Cedros (Luxemburg) vor Franziska Stieglmaier und Samurai (Deutschland) sowie Liesbeth Geven mit Iago aus den Niederlanden.
Ergebnisse
Springen
Youngster Tour 6-Jährige: 1. Elisabeth Meyer, Eau d´Or (Deutschland), 2. Henrike Sophie Junge, Silhouet van de Rozenberg (Deutschland), 3. Maximilian Lill, Nabadu (Deutschland).
7-Jährige: 1. Sophie Hinners, Iron Dames Michael Jackson (Deutschland), 2. Tim Hoster, Zuccera von Worrenberg (Deutschland), 3. Armin Jun. Schäfer, Maetano (Deutschland).
Preis der Stadt Donaueschingen: 1. Tim Hoster, Claus (Deutschland), 2. Hendrik-Jan Schuttert, Kailon (Niederlande), 3. George Emeric, Dune du Ru (Frankreich).
Dressur
Iwest Dressur Intermediaire I: 1. Romina Nieberle, Fress Willy, 2. Nina Kudernak, Ready to Dance, 3. Katrin Burger, Darleen De Funes (alle Deutschland).
Iwest Preis CDI4*, Grand Prix de Dressage Qualifikation zur Grand Prix Kür: 1. Fie Christine Skarsoe, Imperador Dos Cedros (Luxemburg), 2. Franziska Stieglmaier, Samurai (Deutschland), 3. Liesbeth Geven, Iago (Niederlande).
Fahren
Pony Vierspänner Dressur: 1. Marijke Hammink (Niederlande), 2. Steffen Brauchle (Deutschland), 3. Yannik Scherrer (Schweiz).
Jagd um Punkte Großpferde Zweispänner: 1. Francois Dutilloy (Frankreich), 2. Marcel Luder (Schweiz), 3. Carola Slater-Diener (Deutchland).
Jagd um Punkte Pony Vierspänner: 1. Marijke Hammink (Niederlande), 2. Yannik Scherrer (Schweiz), 3. Niels Kneifel (Deutschland).