Die Bergwacht war in der Wintersaison auch beim Para-Weltcup am Feldberg gefragt. Foto: Bergwacht Schwarzwald

Die Bergwacht Schwarzwald zählte in der Wintersaison 2025/2026 insgesamt 629 Einsätze. Die Einsatzkräfte waren oft auch abseits der Skipisten gefordert.

Bergretter müssen ganzjährig sowohl für winterliche als auch sommerliche Einsatzlagen ausgebildet und ausgerüstet sein. Im Zeitraum vom 1. Dezember 2025 bis zum 22. März 2026 wurden im gesamten Dienstgebiet der Bergwacht Schwarzwald 629 Einsätze registriert, davon allein 318 Einsätze im Skigebiet Feldberg. Zudem betreuten die Einsatzkräfte 27 Wintersportveranstaltungen, darunter den FIS-Para-Weltcup am Feldberg, die Schwäbischen Meisterschaften im Skilanglauf im Langlaufzentrum in Obertal-Buhlbach oder den Biathlon Alpencup am Notschrei.

 

Neben den Wintersporteinsätzen auf den Pisten am Feldberg und entlang der Schwarzwaldhochstraße blieb auch das Einsatzaufkommen in der Fläche auf konstant hohem Niveau. Insbesondere Wanderer benötigten mehrfach Hilfe aufgrund von Stürzen; außerdem war die Bergwacht wiederholt bei Suchaktionen im Einsatz.

Bergwacht rüstet sich für die Zukunft

„Die zurückliegende Wintersaison hat einmal mehr den Trend bestätigt, dass die Bergwacht auf der Fläche gebraucht wird. Unsere Einsatzkräfte waren nicht nur in den Wintersportzentren, sondern im gesamten Schwarzwald im Einsatz“, betont der Landesvorsitzende der Bergwacht Schwarzwald, Adrian Probst. Die Bandbreite der Einsatzlagen sei groß gewesen. „All das fordert uns personell, aber auch mit Blick auf die Logistik“, erklärt Probst. Die Schaffung von Lagerkapazitäten, Investitionen in das Netz der Bergrettungswachen und innovative Ansätze zur Einsatzführung werden deshalb Schwerpunkte der Bergwacht für die kommenden Jahre sein.