Selbst klassische Ballettästhetik präsentierte John Cranko spannend wie einen Krimi. Unser Foto zeigt einen Blick aus dem Beleuchterraum auf „Schwanensee“. Foto: Roman Novitzky

Hier geht der Vorhang auf: Wir erinnern zum 60. Geburtstag des Stuttgarter Balletts in einer Artikelserie an wegweisende Produktionen und fragen, was „Schwanensee“ und „Dornröschen“ bis heute spannend wie Krimis macht.

Stuttgart - Nach seinem Start im Januar 1961 brachte der neue Stuttgarter Ballettchef John Cranko ziemlich schnell Klassiker wie „Schwanensee“ heraus und beauftragte Peter Wright mit einer neuen Fassung von „Giselle“. Der Choreograf wusste: Tänzer und vor allem Tänzerinnen brauchen solche Stücke, um ihre Kunst zu verfeinern. Für die Stuttgarter Ballerina Birgit Keil etwa war gewiss, dass ihr Auftritt als Odette/Odile in „Schwanensee“ ein Höhepunkt ihrer Tänzerlaufbahn war: „Das war für mich einfach der Maßstab. Die Entwicklung, die ich in dieser Rolle durchlaufen habe, war sehr groß“, sagte die Tänzerin in einem 2007 geführten Interview über diesen wichtigen Schritt in ihrer Karriere.

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