Der 5G-Ausbau am Mobilfunkstandort Erdmannsweiler/Neuhausen soll erfolgen. Darüber gab es Informationen im Gemeinderats-Ausschuss.
Bürgermeister Fritz Link informierte im Ausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr des Gemieinderats über den geplanten 5G-Ausbau am Mobilfunkstandort Erdmannsweiler/Neuhausen.
Dass der Ausbau kommen werde sei klar gewesen, so Link. Die Telekom habe im Herbst 2025 eine entsprechende Mitteilung geschickt. Daraufhin habe die Verwaltung Thomas Gritsch, Gutachter beim Tüv-Süd mit einer Prüfung beauftragt, um zu klären, ob der geplante Netzausbau zu einer höheren Strahlenbelastung führen werde.
Auf jeden Fall werde sich die Zahl der verbauten Antennen nicht erhöhen, stellte Link klar. Derzeit ist der Mast von Telekom, Vodafone und Telefonica belegt, allerdings betrieben mit weniger als einem Drittel der ursprünglich beantragten Sendeleistung. Das liegt zum Teil daran, dass gar nicht alle beantragten und genehmigten Funkstandards genutzt werden, erklärte Link. Diese wurden mittlerweile aus der Genehmigung entfernt.
Geringe Nutzerzahlen
Mit dem 5G-Ausbau erhöhe sich rechnerisch die Strahlenbelastung von 17,3 auf 20,7 KW. Angesichts der vorhandenen Nutzerzahlen sei allerdings davon auszugehen, dass der Maximalwert nie erreicht werde. Zudem sei nicht zu erwarten, dass sich die Immissionswerte der Anwohner dramatisch erhöhten.
Laut Gutachten dienten die neuen Frequenzen vorrangig dazu, einerseits überhaupt die Abstrahlung von 5G zu gestatten, andererseits die Funkabdeckung und Datenübertragungsgeschwindigkeit für die Nutzer zu erhöhen, sollte dafür Nachfrage bestehen. Insgesamt könne man deshalb davon ausgehen, dass die Abstrahlung von den Antennen im täglichen Durchschnitt deutlich unter dem Maximalwert liegen werde, so das Fazit von Link. Man bleibe jedenfalls im Rahmen der Grenzwerte und liege in Sachen Mobilfunkstrahlen im absolut unproblematischen Bereich. Die Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur sei bereits erteilt.