Bürgermeister Karl-Josef Sprenger Foto: Sprenger

Eine Erfolgsgeschichte ist der Zusammenschluss der Gemeinde Schörzingen mit der Stadt Schömberg. Nun wird 50 Jahre gemeinsame Stadt gefeiert.

Schömberg - Am 1. Februar 2023 blicken Schömberg und Schörzingen auf 50 Jahre gemeinsame Stadtgeschichte. Bürgermeister Karl-Josef Sprenger und Ortsvorsteher Tommy Geiger betonen: "Der Zusammenschluss war richtig und weitsichtig."

Längst sei die gemeinsame Stadt mit Schömberg und Schörzingen weit mehr als die Summe ihrer Einzelteile; eine gegenseitig sich bereichernde kommunale Familie mit beiderseitigem Nutzen. "Wir können uns zu dieser Bilanz beglückwünschen", schreiben Sprenger und Geiger in ihrem Neujahrsgruß.

In einer Gemeinderatssitzung am 1. Februar werde man auf diese gemeinsame Geschichte blicken und dabei feststellen, dass die Beschlüsse von damals richtig und weitsichtig gewesen seien. In welchem Rahmen das Jubiläum gefeiert werde, müssten die Gremien noch festlegen.

Gefährliche Abhängigkeiten

Sprenger und Geiger gehen auch auf das Weltgeschehen mit den derzeitigen Krisen ein. "Sorge bereitet die Geschwindigkeit, mit der sich vermeintliche Gewissheiten als gefährliche Abhängigkeiten erweisen." Gefordert sei ein Umdenken, denn nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit des Gesellschaftsmodells stehe auf dem Prüfstand. Gleichzeitig aber dürfe man davon überzeugt bleiben, dass die Demokratie die beste Form für ein freiheitliches Zusammenleben bleibe.

"Freiheit hat ihren Preis"

"Wohlstand und Freiheit haben einen Preis, den es auch im eigenen Land zu zahlen gilt", schreiben die beiden Kommunalpolitiker und fragen sich: "Was können wir diesbezüglich in Schömberg tun?" Die Antwort: Man sei bestrebt, die Bildungslandschaft auf einem guten Level zu halten und mit einer attraktiven Vereinsförderung die ehrenamtlichen Strukturen zusammenzuhalten. Zudem werde in die Feuerwehr und in die Stadt- und Dorfentwicklung investiert. Vorankommen wolle man im gewerblichen Bereich mit dem Industriegebiet Nord und dem Gewerbegebiet Birkenweg.

"Verkehrswege ausbauen"

"Was wir hierfür brauchen sind gute Verkehrswege." So gelte es alles zu unternehmen, dass 2024 das Prozedere zum Planfeststellungsbeschluss für die B 27-Umfahrung startet. Um die Schwerlastverkehrsströme zu entzerren, sei zudem eine Querspange zwischen den Straßen nach Zimmern unter der Burg und Dautmergen geplant. Auch die Situation an der B 27/Dautmerger Straße werde verbessert.