50 000 Leuchtbecher tauchten das Buhlbachtal in malerisches Kerzenlicht. Foto: Uwe Ade

Einmal mehr verzauberten Tausende von Kerzen die Besucher der Buhlbachtalbeleuchtung. Und fast der gesamte Ort packte mit an.

Ein in sanftes Kerzenlicht getauchtes Tal, jede Menge originelle Motive und ein Höhenfeuerwerk als Abschluss – das erlebten tausende Besucher, die sich am Samstag trotz gelegentlicher Regenschauer zur Buhlbachtalbeleuchtung nach Baiersbronn aufgemacht hatten. Ganze Scharen zogen durch das Tal Richtung Kulturpark Glashütte, verweilten an den insgesamt 14 Bewirtungsständen und genossen eine reichhaltige Auswahl an Speisen.

 

Zu Beginn strahlte nach tagelangem Regen sogar die Sonne, gegen später setzten teils heftige Regenschauer ein, pünktlich zum Feuerwerk aber hatte Petrus ein Einsehen. Und wie Bürgermeister Michael Ruf zu Beginn versprochen hatte – „es wird ein Höhenfeuerwerk mit Bums und Karacho“ – knatterte, krachte und leuchtete es am Himmel über dem Buhlbachtal.

Mit Herzblut dabei

„Ich kann ihnen nicht sagen, wie glücklich wir sind. Da steckt so viel Herzblut dahinter – von Vereinen, von Anwohnern, von Bürgern“, strahlte Tourismusdirektorin Christina Palma Diaz über die Regenpause. Das Besondere sei, dass sich nicht nur die Vereine, sondern jeder Anwohner engagiere, am Haus, im Garten und an der Straße verschiedenste Motive aus Kerzen aufstelle. „Das macht das ganze so einzigartig“, so Palma Diaz.

Anwohnerin Erika Wurster etwa hatte mit ihrem Bruder rund 1500 Leuchtbecher in der Garage gelagert. Pünktlich zur Beleuchtung wurden diese am Haus, entlang der Straße und am Hang aufgestellt. Wie Erika Wurster hielten es auch die anderen Bewohner des Tals. Alle leisteten ihren Beitrag.

Schützenverein mit 20 Helfern im Einsatz

So waren im Vorfeld der Illumination zwischen Hotel Blume und Kulturpark Glashütte Helfer des Schützenvereins Obertal im Einsatz. „Wir haben 3500 Leuchtbecher und sind mit rund 20 Leuten hier“, wusste Silvia Klumpp vom Schützenverein zu berichten. Jeder Verein hatte ein Areal zugewiesen bekommen. Und die Helfer waren nicht nur vor, sondern auch während der Veranstaltung gefordert. Mussten sie doch die – vom Regen mehrfach gelöschten – Kerzen immer wieder anzünden. „Jetzt machen wir die Lichtlein zum dritten Mal an“, erzählte eine Helferin.

„Eine grandiose Gemeinschaftsleistung, viele originelle Ideen - das macht einfach Spaß“, zollte Bürgermeister Michael Ruf den Vereinen und Anwohnern Respekt.