Eine Bandbreite an handwerklicher Kunst konnte bei der 42. Ausstellung der Hobbykünstler bewundert werden. Foto: Ulrike Zimmermann

Zur 42. Ausstellung der Hobbykünstler waren 32 Aussteller gekommen. Ob gestrickt oder gehäkelt, gebastelt oder geschnitzt – die handgemachten Werke ließen die Bitzer Festhalle zu einer „Handwerksmeile“ werden, die inspirierte und zum Verweilen einlud.

Zugegeben, im Internet lässt sich so manches Schnäppchen für den weihnachtlichen Gabentisch finden. Aber Hand aufs Herz – sind es nicht individuell angefertigten Geschenke, die dem Beschenkten ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Beweisen sie doch, dass der Schenkende etwas ganz Besonderes, vielleicht sogar Einzigartiges, gesucht hat, um seinen Liebsten zu beschenken. Eine solche Fundgrube für handgemachte Schätzchen ist seit 42 Jahren die Ausstellung der Hobbykünstler in Bitz am ersten Adventswochenende. An diesen Tagen treten verborgene Talente aus ihrem Schattendasein heraus und präsentieren sich und ihre Werke der Öffentlichkeit.

 

Die Ausstellung wuchs mit den Anforderungen – die Vielfalt aber ist geblieben

Kunst ist zwar nicht das Brot, wohl aber der Wein des Lebens“ wusste schon der deutsche Schriftsteller Jean Paul und so ist die Erfolgsbilanz des Pflänzchen Kunst in der Bitzer Festhalle stets gewachsen, hat sich im Laufe der Jahrzehnte gewandelt und aktuellen Bedürfnissen angepasst. Geblieben aber ist in all den Jahren eine immense Vielfalt individueller Geschenkideen, bei denen oftmals der Pfiff im Detail liegt. Wer hätte schließlich gedacht, dass einmal gestrickte Schals oder Socken so viele Liebhaber finden würden? Aber in knalligen Farben können sie so manches schlichte Outfit zum Strahlen bringen.

In diesem Jahr öffneten 32 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Schatztruhe in der Festhalle mit fantasievollen Kreationen traditioneller und moderner Hobby- und Handwerkskunst. Dabei gab es wieder allerlei liebevoll hergestellte Objekte zu bestaunen, alles unter dem Motto „Handmade with Love“.

Die Liebe zum Detail überzeugte die Besucher in Bitz

Die ganze Festhalle war eine einzige „Handwerksmeile“: Es blitzte und funkelte wohin das Auge schaute. Liebevoll dekorierte Tische luden nicht nur zum Stöbern und Schauen ein, sondern auch zum Verweilen im Warmen, während draußen der Wintereinbruch für klirrende Kälte sorgte. Neben der Bewunderung stand aber auch oft der Austausch über das Entstehen der Werke im Raum.

Und fast wie selbstverständlich öffneten sich dann auch die Geldbörsen der Besucher – denn so viel Fleiß, Ausdauer und Geduld, wie sie die Hobbykünstler an den Tag legten, muss schließlich belohnt werden. Auch die emsigen Mitglieder des FC 07 Albstadt, die im Foyer der Festhalle für das leibliche Wohl sorgten, konnten sich über mangelnde Kundschaft nicht beklagen.