Das Grenzacher Schlössle befindet sich in Privatbesitz. Foto: Tim Nagengast

In diesen Tagen erreicht den Eigentümer eine Bronzetafel mit der Aufschrift „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“.

Die Plakette soll an das Engagement der privaten Förderer erinnern und zu weiterer Unterstützung motivieren, wie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mitteilt.

 

40 000 Euro gespendet

Die DSD konnte dank zahlreicher Spenden sowie der Erträge der Lotterie GlücksSpirale die Restaurierung der Fassade des Grenzacher Schlössles mit 40 000 Euro unterstützen. Das Herrenhaus gehört nunmehr zu den mehr als 440 Denkmalen, die die Denkmalschutzstiftung dank privater Spenden, der Erträge ihrer Treuhandstiftungen sowie der Mittel der Lotterie GlücksSpirale allein in Baden-Württemberg fördern konnte, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das Grenzacher Schlössle, auch bekannt als Bärenfelsschloss, befindet sich im Ortsteil Grenzach. Das Anwesen liegt eingebettet in einen großzügigen, parkartigen Garten und geht auf ein bürgerliches Landhaus mit mittelalterlichem Ursprung zurück. Im Jahr 1689 wurde das Gebäude im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte im frühen 19. Jahrhundert.

Ursprung im Mittelalter

Das heutige Erscheinungsbild des zweigeschossigen Gebäudes ist geprägt durch klassizistische Gestaltungselemente. Das Grenzacher Schlössle steht auf einem hohen Kellersockel und verfügt über eine symmetrisch gegliederte Nordfassade. Charakteristisch für das Gebäude sind die deutlich hervortretenden Seitenrisalite mit Satteldächern und Dreiecksgiebeln. Die rechteckigen Seitenportale sind mit waagerechten Gesimsverdachungen versehen und sind in repräsentativer Ausführung gestaltet.