Der 3Länderlauf Basel zeigte sich am Sonntag von seiner allerbesten Seite.
Strahlender Sonnenschein, ideale Temperaturen und tausende begeisterte Läuferinnen und Läufer sorgten entlang der Strecken über zehn Kilometer, im Halbmarathon und Marathon für ein echtes Lauffest in der Region Basel.
Mit deutlich über 3000 Teilnehmern bestätigte der Anlass einmal mehr seine große Beliebtheit. Die Nachfrage war in diesem Jahr sogar so groß, dass die Anmeldung bereits im Januar geschlossen werden musste – sämtliche Startplätze waren frühzeitig vergeben.
Nicht nur auf der Strecke, sondern auch daneben herrschte den ganzen Tag über beste Stimmung. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer feuerten die Athletinnen und Athleten entlang der Strecke lautstark an und sorgten für eine Atmosphäre, die fast schon an ein kleines Volksfest erinnerte.
Dominante Siege und ein Halbmarathon-Krimi
Sportlich prägten vor allem bei den Herren mehrere eindrückliche Start-Ziel-Siege das Geschehen. Spannung bis in die Schlussphase bot hingegen insbesondere der Halbmarathon der Frauen.
Über zehn Kilometer setzte sich der Basler Elite-Läufer Jan-Niklas Kreppke in starken 34 Minuten und 43 Sekunden durch. Bereits kurz nach dem Start übernahm er die Führung und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab – auch wenn der erste Verfolger nur sieben Sekunden später ins Ziel lief. Bei den Frauen überzeugte Isabelle Heidelberger mit einem souveränen Rennen und einer Siegerzeit von knapp unter 40 Minuten. Dahinter belegte Jurt Nanda Rang zwei.
Das wohl packendste Rennen des Tages lieferten sich die Frauen im Halbmarathon. Lange Zeit liefen die beiden Führenden praktisch Schulter an Schulter, ehe sich Paula Uhlmann erst bei Kilometer 17 entscheidend lösen konnte. Mit einer ausgezeichneten Zeit von knapp 1:24 Stunden sicherte sie sich schließlich den Sieg.
Im Halbmarathon der Männer sorgte der Spitzenläufer und langjährige 3Länderlauf-Stammgast Tareq Omar für eine echte Machtdemonstration.
Laufenburger Tareq läuft in einer anderen Liga
In knapp unter einer Stunde und zehn Minuten lief er der Konkurrenz davon und gewann mit rund sieben Minuten Vorsprung. Die Szene im Ziel sprach dabei Bände: Minuten nach seinem Zieleinlauf fragten sich Zuschauerinnen, Zuschauer und Fotografen bereits schmunzelnd, ob der Rest des Feldes möglicherweise falsch abgebogen sei. Natürlich war alles korrekt organisiert – Tareq war an diesem Tag schlicht in seiner eigenen Liga unterwegs.
Ein ähnliches Bild zeigte sich auch beim Marathon. Bei den Frauen gewann Fiona Jungen vom LV Thun in knapp unter drei Stunden mit deutlichem Vorsprung auf die Konkurrenz. Bei den Männern sicherte sich der Franzose Cédric Oesterlé in unter zwei Stunden und 30 Minuten ebenfalls einen souveränen Start-Ziel-Sieg.
Der 3Länderlauf Basel 2026 geht damit als rundum gelungener Lauftag in die Bücher – mit schnellen Zeiten, viel Emotionen und einer Atmosphäre, die Lust auf die nächste Ausgabe macht.