Ein Blick in das Innenleben der neuen Zellerschule. Foto: Büro Achter April

Bei der Werbung um neue Schüler geht Nagolds Zellerschule in die Offensive. In einem Image-Video gibt es Einblicke in die „neue Zellerschule“. Moderne 3D-Animationen sorgen für fast realistische Darstellungen der Klassenzimmer, Flure und Gänge oder auch von Spezialitäten wie der Leselounge sowie dem Theater- und Musiksaal.

Auch Schulen stehen im Wettbewerb – besonders in diesen Tagen, wenn es für die Eltern der Viertklässler darum geht, für den Nachwuchs die passende weiterführende Schule auszuwählen.

 

Naturgemäß tut sich Nagolds Gemeinschaftsschule, die Zellerschule, bei der Werbung um neue Schüler derzeit schwerer als andere Schulen. Denn die Schule ist in einer Übergangsphase. Zwei Drittel des alten Gebäudebestands wurden abgebrochen, solange der Neubau entsteht wird unter anderem in Schulcontainern unterrichtet.

Zu einem Tag der offenen Tür lädt dennoch auch die Zellerschule ein, diesen Donnerstag, 20. Februar, von 16 bis 19 Uhr. Zusätzlich werben die Stadt Nagold und die Schule nun auch mit einem imposanten Blick in die Zukunft.

Der Blick auf die Schule vom Schulhof aus. Foto: Büro Achter April

Schließlich ist derzeit nur schwer vorstellbar, wie das alles mal aussehen wird in der neuen Zellerschule. Die soll aber bereits zum Schuljahr 2026/2027 – also in eineinhalb Jahren – an den Start gehen. Also ist es auch für Eltern und Schüler, die sich in diesem Jahr für eine weiterführende Schule anmelden, interessant zu sehen, wie es dann im nächsten Schuljahr weitergeht.

In einem gut sechsminütigen Videofilm können Interessierte eintauchen in die neue Zellerschule. Im Auftrag der Stadt Nagold und in Zusammenarbeit mit den Architekten und den vorliegenden Plänen wurden die künftigen Räume von dem „Büro Achter April“ dreidimensional visualisiert.

Birgit Maier, Leiterin des Amtes für Bildung und Betreuung bei der Stadt Nagold informiert: „Der Film zeigt die künftigen Räume und erklärt, wie die Schule aufgebaut sein wird und wie auch das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule gut umgesetzt werden kann. Man kann im Film richtig erleben, wie es ab dem Schuljahr 2026/27 aussehen wird.“

Die Eingangshalle der neuen Zellerschule. Foto: Büro Achter April/Stadt Nagold

In dem Film, der unter anderem über die Homepage der Zellerschule und die der Stadt Nagold abrufbar ist, wird das flexible Raumkonzept genauso aufgezeigt, wie es Einblicke in die künftigen zwei „Lernhäuser“ gibt. Die multifunktionalen Räume können besichtigt werden – auch gibt es Einblicke in den großzügigen Foyer-Bereich, die Leselounge im Erdgeschoss, das geplante Schülercafé sowie den Musik- und Theatersaal – besonders wichtig für die Ganztagesangebote. Die offene, transparente Struktur, der in Cluster anlegten Räume wird ebenso deutlich wie die Wegeführung, klar abgetrennt in Farben für die jeweiligen Gebäudebereiche.

So sind im Lernhaus A (der Neubau zum Zellerstift hin) die Klassen 1 bis 4 und der Ganztagsbereich untergebracht. Von einer „Schule in der Schule“ ist im Video die Rede. Lernhaus B umfasst die Sekundarschule (Klassen 5 bis 10). Verbunden sind die Lernhäuser mit einer gemeinsamen Mitte, die offen nutzbar ist. Im nach dem Bezug des Neubaus noch zu sanierenden Bestandsgebäude an der Nagold werden die Fachräume und die Schulverwaltung untergebracht.

Blick auf die Baustelle: In eineinhalb Jahren sollen hier die bezugsfertigen Neubauten stehen. Foto: Heiko Hofmann

Finanziert hat die Präsentation die Stadt Nagold als Schulträger. Kostenpunkt laut Angaben der Stadt: 25 000 Euro. Dabei dürfte auch eine Rolle gespielt haben, dass die Zellerschule im vergangenen Jahr bei den Anmeldezahlen deutlich unter der Prognose geblieben war, vermutlich eine Folge der Baustelle.