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35. Hohenzollern Berglauf Noll landet seinen dritten Streich

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Über 400 Läufer machten sich trotz kalter Temperaturen und Nebel am Weiherstadion in Hechingen auf, "hinauf zur Burg". Foto: Kara

Daniel Noll vom TSV Glems hat die Konkurrenz am gestrigen Sonntag beim 35. Hohenzollern Berglauf des Ski-Club Hechingen abermals hinter sich gelassen. Bei den Frauen überquerte "Debütantin" Sandra Schäfer als Erste die Ziellinie.

"Auf meiner Uhr stand 29:57 Minuten. Wenn das nachher echt so in der Ergebnisiste vorzufinden ist, bin ich überglücklich", sagte Noll, nachdem er mit gut einer Minute Vorsprung auf seinen Teamkollegen Andreas Schindler einmal mehr im Alleingang aus den Nebelschwaden heraus auf den traumhaft sonnigen Burghof einmarschierte.

Und tatsächlich – für die 8,1 Kilometer benötigte er sogar noch eine Sekunde weniger als von ihm vermutet: 29 Minuten und 56 Sekunden – diese Zeit stand für ihn zu Buche. Somit war der 33-Jährige gut eine Minute schneller als im Vorjahr. Seinen persönlichen Meilenstein, den Zoller in weniger als einer halben Stunde zu bezwingen, hatte er also erreicht. Dritter unter den rund 400 Finishern wurde Timo Zeiler (31:05/LG Brandenkopf). Dieser hatte Lokalmatador Noll gemeinsam mit Schindler anfangs ganz schön getriezt. "Dass es ein schnelles Rennen wird, war gleich nach dem Start klar, da mit Andreas und Timo zwei starke Leute am Werk waren", fand Noll lobende Worte für die Konkurrenz. Mit Zeiler sei er lange gleich auf auf gewesen, so Noll, der sich aber kurz vor der Domäne absetzte: "Ich habe versucht, nicht nach hinten zu schauen und nur noch so schnell wie möglich den Berg hochzulaufen. So konnte ich den Vorsprung ausbauen. Kurz vor dem Burghof war mir klar, dass ich tatsächlich unter einer Minute bleiben könnte und ich dachte einfach ›Augen zu und durch‹ bis ins Ziel", verriet Noll, der für den TSV Glems läuft, beim SCH aber lange Zeit Mitglied ist.

Schindler gab sich mit seinem zweiten Platz überaus zufrieden: "Eigentlich hätte ich Timo Zeiler heute als Favorit gesehen – vor allem nach seinem Lauf am Lemberg, wo er im vergangenen Monat knapp am Streckenrekord vorbeigeschrammt ist. Ich ging davon aus, dass er und Daniel heute vorne sind. Von daher ist der zweite Platz echt top", freute sich Schindler.

Zeiler hingegen sah das Ganze etwas anders: Vom Training in der vergangenen Woche habe er schwere Beine gehabt. Zudem fehle ihm gerade die Wettkampfdichte. "Ich habe zuletzt kaum Wettkämpfe gemacht. Das merke ich natürlich gegen Leute wie Andreas und Daniel. Wenn es darauf ankommt, habe ich da momentan wenig Chancen", räumte Zeiler ein. Doch auch wenn er das Tempo auf Höhe der Domäne nicht mehr halten konnte, sei er mit seiner Leistung absolut zufrieden.

Mächtig stolz auf sich konnte der 14-Jährige Lukas Ehrle vom TV Villingen sein. Als der Youngster als Vierter die Ziellinie überquerte und dadurch den Erwachsenen die Show stahl, machte so mancher Zuschauer große Augen.

Den Sieg bei den Damen sicherte sich ein neues Gesicht am Zoller: Sandra Schäfer aus Wendlingen war es, die die 365 Höhenmeter in 38:25 min überwand. "Eigentlich bin ich eher Kurzstreckenläuferin und auf der Ebene unterwegs. Am Berg kommt man da ganz schön ins Schnaufen. Aber heute lief es richtig gut. Auf dem Weg hier hoch dachte ich: ›Wieso tust du dir das an?‹ Aber es hat sich echt gelohnt", witzelte die 28-Jährige, die sowohl Aussicht als auch Atmosphäre im Burghof sichtlich genoss. Auf Rang zwei kämpfte sich die für TF Feuerbach startende Französin Catherine Malloy (38:36). Auch sie machte zum ersten Mal Bekanntschaft mit dem knackigen Kurs. "Das war heute sehr gut, und ich bin total zufrieden. Ich war hier schon als Turistin und mag die Burg Hohenzollern sehr. Deshalb bin ich echt gerne mitgelaufen", schwärmte die 32-Jährige. Dritte mit einer Zeit von 39:35 Minuten wurde Katrin Köngeter vom LAV Stadtwerke Tübingen.

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