Cheftrainer Markus Schönmüller hat nach dem Heimsieg gegen den Primus gut lachen. Foto: Daniel Kavur

Die Herren der HSG Dreiland begeistern beim 33:30 gegen die HSG Ortenau-Süd nicht nur ihren Coach.

So langsam, aber sicher kommt der HSG-Express in Fahrt: Die Herren der HSG Dreiland haben ihr Heimspiel gegen den Tabellenführer HSG Ortenau Süd nach großem Einsatz mit 33:30 (15:14) gewonnen.

 

Die begeisterten Zuschauer sahen eine Partie auf Augenhöhe, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Beide Teams setzten alles daran, um erfolgreich zu sein. Es war ein echtes Spitzenspiel. Die HSG lag zumeist in Führung. Nur in der ersten Viertelstunde konnte der Gast zwei Mal in Führung gehen. Einen kleinen Zwischenspurt legte die HSG nach rund 20 Minuten hin, als von 7:7 auf 10:7 davonzog.

Vor allem in der Defensive konnte die HSG in der ersten Hälfte der Partie glänzen. “Wir haben sehr gut verteidigt“, freute sich Markus Schönmüller. Gut eine handvoll Angriffe endeten im Zeitspiel für die Gäste. „Hier hätten wir noch besser Kapital daraus schlagen müssen”, so Schönmüller.

Während es vor der Pause in der Defensive besonders gut lief, machten sich im Angriffsspiel einige technische Fehler bemerkbar. Dazu wurden zwei bis drei freie Würfe vergeben. Dann änderte sich das Bild. Nach der Pause war die Abwehr nicht mehr so griffig, dafür war die Ausbeute in der Offensive besser.

„Es war ein echtes Momentum-Spiel“, meinte Schönmüller. „Wir waren immer dann da, wenn es wichtig war. Wichtig war vor allem, dass wir nicht den Ausgleich kassierten. Als es in der zweiten Hälfte Spitz auf Knopf stand.” Hier rettete unter anderem Torhüter Alessandro de Simone mit einer Mega-Parade nach einem Tempogegenstoß. Die HSG blieb dauerhaft am Drücker und schaffte es, die Gäste weiterhin mit zwei Treffern auf Distanz zu halten.

„Man sieht, was möglich ist, wenn man Einsatzbereitschaft und Wille an den Tag legt”, so Schönmüller. Die HSG zeigt in der Rückrunde ein ganz anderes Gesicht. Bisher ging in der Rückserie nur ein Spiel verloren. „Jeder kämpft für den anderen, jeder hilft aus, jeder gibt alles”, freut sich Schönmüller.

Auch das Publikum war begeistert. Die Stimmung richtig gut. „Wenn wir guten Handball spielen, dann kommen auch die Leute in die Halle, um uns zu gucken”, erklärt Schönmüller, dessen Team als Tabellensechster nun erstmals in dieser eine positive Punktebilanz von 18:16 aufweist.

Tore für HSG Dreiland: Bosch 5, Hopp 4, Grether 1, Schönmüller 1, Knössel 8/5, Ruhlmann 1, Ludwig 1, Weber 5, Maraj 3, Schamberger 5.