Mit einem rekordverdächtigen Andrang am Vatertag hatte das 33. Bittelbronner Dorffest begonnen. Die positive Stimmung setzte sich dank des Top-Wetters an den nächsten Tagen fort.
Neben der Hockete am Vatertag ist der Familien-Sonntag das Highlight auf dem vom Förderverein für Kultur und Sport organisierten Dorffest.
Für diesen Familientag lassen sich die Organisatoren immer wieder etwas Neues einfallen: diesmal war es ein Treffen von Zweirädern mit maximal 50 Kubikmetern Hubraum. Rund 70 solcher Knatter-Maschinen zählten die Veranstalter bis 14 Uhr, darunter viele Mofas und Mokicks aus den 80er Jahren oder frühere DDR-Zweiräder der Marke Simson. Ein besonderer Hingucker war eine wunderbar gepflegte NSU Quickly „Cavallino“. Um 14 Uhr brach der Tross dann zu einem Corso Richtung Weildorf und über die Tannenburghöfe retour nach Bittelbronn auf.
Begonnen hatte der Familientag mit einem Frühschoppen, den der Musikverein Bittelbronn unter der Leitung von Dirigentin Ramona König gestalten. Zum Festausklang übernahm der Musikverein aus dem benachbarten Weildorf die Unterhaltung der Festgäste. Am Nachmittag kamen auch die Kinder auf ihren Kosten, sie konnten in einem Sandkasten buddeln, mit Micro-Scootern auf einem kleinem Rundkurs herumdüsen oder sich bei allerlei Geschicklichkeitsspielen austoben.
30 Zwiebelbeeten verlassen den Backofen
Das Bedienpersonal hatte alle Hände voll zu tun, um die Besucher mit Essen und Getränken zu versorgen; in der Backküche wurden gleich nach der Mittagspause der Ofen angeheizt um etwa 30 Zwiebelbeeten zu backen und für den Nachmittagskaffee bereit zu halten.
Bereits am Samstag hatte auf dem Dorffest ein „Spiel ohne Grenzen“ stattgefunden, das die „Die Reig’schmeckta“, ein Team mit Mitgliedern, deren Partnerinnen aus Bittelbronn stammen, gewannen und sich den begehrten Wanderpokal sicherten.
Außer den „Reig’schmeckta“ traten der Sportverein Bittelbronn, der Narrenverein „Kittelsteigweibe“, die Bittelbronner Feuerwehr, die Bude und der Musikverein „Lyra“ zum Wettbewerb an. Jedes Team hatte ein Spiel vorbereitet, in welchem sich dann die jeweils anderen fünf Mannschaften messen mussten.
Fazit des Fördervereins ist rundum positiv
Am Abend unterhielt die Band „4 Little Birds“ mit Titeln von Rainhard Fendrich, Coldplay oder Pink die Gäste im Zelt. Das war aufgrund eines Regenschauers, der den Aufenthalt draußen etwas ungemütlich machte, auch recht schnell voll.
Mit einem rundum positiven Fazit des Fördervereinsvorsitzenden Bertram Schullian ging das 33. Dorffest zu Ende. Den Besuch am Vatertag bezeichnete er als „rekordverdächtig“, außerdem sprach er allen Helfern ein dickes Lob aus. Schullian: „Wie alle Vereine wieder an einem Strang gezogen haben, war einfach toll“. Auch den Nachbarn dankte er für ihre Toleranz, schließlich ist so ein Fest immer mit einer gewissen Geräuschkulisse bis in die Nacht hinein verbunden.