Bürgermeister Stanis Ekman (von links), Ortsvorsteher Jürgen Silberer, Fred Kopf und Altortsvorsteher Hans-Jürgen Kopf freuen sich auf ein gutes weiteres Miteinander. Foto: Bohnert-Seidel

Herbsheims Bürgermeister Stanis Ekman freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Ortschaftsrat von Schuttern.

Ortsvorsteher Jürgen Silberer hat seinen Antrittsbesuch in Herbsheim gemacht und seine erste Einladung zum Dreikönigsessen in der Offohalle an alle Mitglieder des Gemeinderats von Herbsheim sowie Bürgermeister Stanis Ekman ausgesprochen.

 

Es war ein Besuch auf Augenhöhe, getragen von dem Willen, die deutsch-französische Freundschaft auch mit dem neuen Ortschaftsrat von Schuttern fortzuführen. Ortsvorsteher Silberer betonte in Herbsheim sein absolutes Bekenntnis zur Freundschaft und deren Fortführung. „Diese Freundschaft ist mir wichtig“, so Silberer gegenüber der LZ.

Er ist nicht allein nach Herbsheim gefahren. Mitgekommen ist auch sein Vorgänger Hans-Jürgen Kopf, der in den vergangenen zehn Jahren als Ortsvorsteher intensiv und hohem persönlichen Einsatz die Freundschaft mit Herbsheim gepflegt hat. „Mein Vorgänger wird immer ein entscheidender Teil dieser Freundschaft bleiben“, so Silberer.

Silberer lädt zum Dreikönigsessen ein

Mit der größten Selbstverständlichkeit wolle auch Silberer an dem Dreikönigsessen mit Herbsheim festhalten und sprach so die ersten offizielle Einladung gegenüber dem Gemeinderat für den 10. Januar 2025 aus. Alle weiteren Einladungen und gemeinsamen Termine werden folgen und auch innerhalb des Ratsgremiums besprochen.

Silberer freute sich auch über die Begleitung von Fred Kopf vom Historischen Verein. Neben seinem Amtsvorgänger habe sich auch Kopf maßgeblich in die Geschichtsschreibung des Ortsfamilienbuches eingebracht, in dem auch über die Geschichte von Herbsheim geschrieben wird.

Verbindung zwischen den Orten bestehen seit fast 100 Jahren

Erstmalige Erwähnung und Verbindung mit Schuttern erfahre Herbsheim in einer urkundlichen Erwähnung aus dem Kloster Schuttern im Jahr 1136. In einer Urkunde wird Herbsheim unter dem Namen Nerbolsheim als Besitztum des Klosters Schuttern erwähnt. Erst 223 Jahre später kam der Ort unter den Einfluss des Bischofs von Straßburg.

Mit dem Fahrrad sind es idyllische 27 Kilometer, die beide Orte verbinden, so wissen es viele Radler, die sich in den vergangenen Jahren einmal jährlich mit Altortsvorsteher Kopf in den Sattel geschwungen haben. Heute gilt für Ortsvorsteher Silberer: „Wir wollen an der Freundschaft festhalten, diese mit Leben füllen und freuen uns auf Begegnungen in einem freundschaftlichen Miteinander.“

30-Jähriges wird in Schuttern gefeiert

Seit dem Jahr 1998 sind Herbsheim und Schuttern offiziell „befreundet“. Im Jahr 2023 wurde das 25-jährige Bestehen in Herbsheim gefeiert. Sowohl der Gemeinderat von Herbsheim als auch der Ortschaftsrat von Schuttern hatten sich darauf verständigt, dass es nur eine offizielle Feierlichkeit in Herbsheim geben sollte. Die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen bleiben so dem Ortschaftsrat von Schuttern für das Jahr 2028 vorbehalten.